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Stadt muss Millionen zusätzlich finanzieren

Barsinghausen Stadt muss Millionen zusätzlich finanzieren

Nach jüngsten Prognosen wird die Stadt Barsinghausen im nächsten Jahr noch deutlich mehr Geld für die Flüchtlingsunterbringung und -betreuung ausgeben müssen als noch vor wenigen Wochen geplant. Auch wenn die Kosten von Bund und Land erstattet werden: Die Neuverschuldung für Investitionen soll 2016 um mehr als 29 Millionen Euro steigen.

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Die Barsinghäuser Stadtverwaltung rechnet für 2016 mit deutlich höheren Kosten für die Flüchtlingsunterbringung als bisher eingeplant waren.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Barsinghausen. Der Rat soll in seiner Sitzung am 10. Dezember den Haushaltsplan für 2016 endgültig beschließen. Die Barsinghäuser Verwaltung geht nun auf der Basis der aktuellen Zuweisungszahlen davon aus, dass bis zum Jahresende 2016 etwa 2000 Flüchtlinge im Stadtgebiet untergebracht werden müssen. Auf dieser Grundlage haben die Finanzexperten der Stadt neu gerechnet und sind zu gewaltigen Beträgen gekommen, die zusätzlich finanziert werden müssen: Gegenüber dem ersten Etatentwurf sollen allein rund 19 Millionen Euro mehr für den Bau und den Ankauf von Flüchtlingsunterkünften bereitgestellt werden. Sechs Millionen Euro mehr plant die Stadt für den Ankauf von Grundstücken ein, auf denen Unterkünfte errichtet werden können.

Die Personalausgaben steigen laut neuem Ansatz um knapp 1,8 Millionen Euro gegenüber dem ersten Etatentwurf, weil die Stadt nach jüngsten Berechnungen nun fast 40 zusätzliche Mitarbeiter benötigen wird, um die erwarteten Zuwanderer zu verwalten und zu betreuen. Im Gegenzug steigen aber auch die Einnahmen: So erwartet die Verwaltung gut drei Millionen Euro mehr an Mietkostenerstattungen von der Region und Nutzungsgebühren für eigene Immobilien, in denen Zuwanderer untergebracht sind.

Von Andreas Kannegießer

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