Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Stadt plant 100 weitere Kindergartenplätze

Barsinghausen Stadt plant 100 weitere Kindergartenplätze

Die Stadt Barsinghausen will im nächsten Jahr etwa 100 zusätzliche Kindergarten- und Krippenplätze im Stadtgebiet schaffen. Die Kommune setzt dabei auf die Kooperation mit freien Trägern. Als Standorte sind das Gemeindehaus der katholischen St.-Barbara-Gemeinde und die sogenannte Hütte des TSV Barsinghausen im Gespräch.

Voriger Artikel
Tafel bittet um ein Teil mehr für Bedürftige
Nächster Artikel
Kulturzentrum: Dämpfer für Zukunftspläne

Die Stadt Barsinghausen will zusätzliche Kinderbetreuungsplätze schaffen. Eine Option für die Unterbringung ist die sogenannte Hütte des TSV Barsinghausen am Waldstadion.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. Mit den Plänen für zusätzliche Plätze reagiert die Verwaltung auf den jüngsten Kindergartenbedarfsplan, der im Frühjahr vorgestellt worden war. Nach den Worten des Ersten Stadtrats Georg Robra kann die Stadt Barsinghausen zwar den Rechtsanspruch auf Kindergartenplätze erfüllen. Der Bedarfsplan habe jedoch gezeigt, dass etliche Familien unzufrieden sind – etwa mit individuellen Betreuungszeiten oder der nicht wohnortnahen Unterbringung ihrer Kinder. „Es war erkennbar, dass wir etwa 100 unerfüllte Wünsche haben“, sagt Robra.

Seit dem Sommer habe die Verwaltung an Lösungen gearbeitet. Fest stehe, dass die Stadt nicht selbst die Trägerschaft für zusätzliche Einrichtungen übernehmen werde, sagt Robra. Immerhin sind schon Räume gefunden, die potenziell geeignet sind: das Gemeindehaus von St. Barbara und die längst nicht mehr ausgelastete Jugendlehr- und Freizeitstätte des TSV Barsinghausen am Waldstadion, die sogenannte Hütte. Es habe in beiden Gebäuden mehrere Begehungen mit Architekten gegeben, berichtet Robra. Bei St. Barbara könnten demnach knapp zwei Betreuungsgruppen mit jeweils 25 Kindern untergebracht werden, in der Hütte eine bis eineinhalb Gruppen. Die Verwaltung sei mit der Kirche und dem Verein im Gespräch, berichtet der Erste Stadtrat. Problem seien die „umfangreichen Gremienstrukturen“ in beiden Institutionen und deren Zeitansprüche. Die Unterbringung bei St. Barbara sei „sehr realistisch“, sagt Robra. „Für die TSV-Hütte bin ich verhalten optimistisch.“

Die Verwaltung rechnet zurzeit damit, dass im Frühjahr eine Vereinbarung mit der Kirchengemeinde abgeschlossen werden kann. Als Träger favorisiert wäre in diesem Fall die Caritas, erläutert Robra. Der TSV Barsinghausen prüfe zurzeit noch, ob er selbst die Trägerschaft übernehmen könne oder ausschließlich das Gebäude vermieten wolle.

Die Stadt will auf jeden Fall noch weitere räumliche Optionen prüfen, wie Robra betont. Besonderen Bedarf für zusätzliche Betreuungsplätze gebe es in der Kernstadt, in Kirchdorf, Egestorf, Goltern und Hohenbostel.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6sl8pys09691ms0y0izp
Große Polizeikontrolle auf B 65 in Bantorf

Fotostrecke Barsinghausen: Große Polizeikontrolle auf B 65 in Bantorf

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de