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Tagespflege: Stadt will schnelle Entscheidung

Hohenbostel / Kirchdorf Tagespflege: Stadt will schnelle Entscheidung

Die Stadt Barsinghausen wünscht sich noch in diesem Jahr Gewissheit darüber, ob die beiden geplanten Großtagespflegeeinrichtungen für jeweils zehn Kinder in der Hohenbosteler Thomasscheune neben dem Gemeindehaus und im Kirchdorfer TSV-Sportheim realisiert werden können oder nicht.

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Die Thomasscheune neben dem Hohenbosteler Gemeindehaus wird derzeit auf ihre Eignung als Unterkunft für eine Großtagespflegeeinrichtung geprüft.

Quelle: Andreas Kannegießer

Hohenbostel / Kirchdorf. Bezüglich des Kirchdorfer Sportheims ist die Stadtverwaltung pessimistisch, nachdem die Regionsverwaltung einen ganzen Strauß von Änderungswünschen bei den Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung angemeldet hatte. "Das Ganze ist unter diesen Umständen wirtschaftlich schwer darstellbar", sagt der Erste Stadtrat Georg Robra. Dennoch solle es noch "ein finales Gespräch" mit den Verantwortlichen des TSV Kirchdorf geben.

Besser sieht es offenbar für die sogenannte Thomasscheune neben dem Hohenbosteler Gemeindehaus aus. In der vergangenen Woche haben sich dort Vertreter der Stadt Barsinghausen und der Region Hannover zu einem Ortstermin getroffen, um die Eignung der Kirchenräume für die Kinderbetreuung auszuloten. "Die schriftliche Rückmeldung der Region steht noch aus", sagt Robra. Es habe Aspekte gegeben, die positiv bewertet wurden. Negativ sei beurteilt worden, dass es im Gebäude Bereiche gebe, die für die Tagespflege und auch von anderen Gruppen genutzt werden sollen. Eine Gesamteinschätzung sei noch nicht möglich. "Es sieht aber so aus, dass auch das Gemeindehaus nicht ohne Weiteres durchlaufen wird", kommentiert Robra die ersten Rückmeldungen der Aufsichtsbehörde.

Regionssprecherin Sonja Wendt gibt sich optimistischer. "Unserer ersten Einschätzung nach eignen sich die Räumlichkeiten grundsätzlich für die Einrichtung einer Großtagespflege", teilt sie mit. Dies gelte allerdings "vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bauamt". Aus Sicht der Stadt gibt es derzeit keine weiteren möglichen Standorte für Großtagespflegestellen. "Das Sportheim und das Haus der Gemeinde waren unsere Trümpfe“, sagt Robra. „Im Moment haben wir keine anderen Gebäude in petto.“

Von Andreas Kannegießer

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