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Stadt braucht nicht mehr alle Mietwohnungen

Barsinghausen Stadt braucht nicht mehr alle Mietwohnungen

Die Stadt Barsinghausen denkt angesichts der sinkenden Flüchtlingszahlen darüber nach, einige der auf dem freien Markt angemieteten Wohnungen wieder freizumachen und die Mietverträge zu kündigen. Das könne dazu beitragen, die im unteren Preissegment angespannte Situation auf dem Barsinghäuser Wohnungsmarkt zu entspannen, sagt Bürgermeister Marc Lahmann.

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Die im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft an der Einsteinstraße in Barsinghausen soll nur rund zehn Jahre genutzt und dann wieder abgerissen werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die bisher in den Wohnungen untergebrachten Flüchtlinge können offenbar problemlos in den größeren Flüchtlingsunterkünften im Stadtgebiet untergebracht werden, die in den nächsten Wochen und Monaten fertiggestellt werden. 85 Wohnungen hat die Barsinghäuser Stadtverwaltung auf dem freien Markt nach jüngsten Zahlen angemietet, in denen zuletzt 384 Flüchtlinge untergebracht waren. Unterdessen hat die Verwaltung bestätigt, dass die beiden aus Containern zu montierenden Flüchtlingsunterkünfte an der Einsteinstraße und am Rottkampweg jeweils nur rund zehn Jahre lang genutzt und dann abgerissen werden sollen. Nach Lahmanns Worten soll das Areal zwischen Rottkampweg und dem Egestorfer Friedhof danach als Bauland vermarktet werden. Ähnliche Überlegungen gibt es offenbar auch für das Grundstück an der Einsteinstraße. Auf Dauer angelegt ist dagegen die neue Flüchtlingsunterkunft an der Hannoverschen Straße. „Das Gebäude ist im Gegensatz zu den anderen beiden Unterkünften massiv gebaut“, erläutert Lahmann.

Von Andreas Kannegießer

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