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Stadt nimmt viel mehr Gewerbesteuer ein

Barsinghausen Stadt nimmt viel mehr Gewerbesteuer ein

Die Stadt Barsinghausen ist in diesem Jahr finanziell offenbar auf einem guten Weg. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer und aus der Vergnügungssteuer haben sich zuletzt unerwartet positiv entwickelt.

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Die Bantorfer Spielhallen am Kronskamp sind wegen der von ihnen zu entrichtenden Vergnügungssteuer längst von großer Bedeutung für den Etat der Stadt Barsinghausen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Die Stadtverwaltung wird in der ersten Sitzung des Finanzausschusses in der neuen Wahlperiode am Mittwoch, 16. November, ihren zweiten Finanzbericht für das Jahr 2016 präsentieren. Aus dem Zahlenwerk geht hervor, dass die Stadt Barsinghausen bis Ende Oktober bereits fast 9,9 Millionen Euro an Gewerbesteuer eingenommen hat, das sind 1,9 Millionen Euro mehr als im Haushaltsplan für dieses Jahr veranschlagt sind. Die Verwaltung spricht in dem Finanzbericht von einer „besonders erfreulichen“ Entwicklung, die vor allem mit einer Vielzahl endgültiger Steuerfestsetzungen für die Vorjahre zu tun habe.

Ebenfalls über den Erwartungen liegen die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer, die knapp eine Million Euro in die Kasse gespült hat – rund 170 000 Euro mehr als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt. Die Anhebung des Steuersatzes habe bisher die Zahl der Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit nicht negativ beeinflusst, erläutert die Verwaltung. Allerdings ist die Stadt auf gut laufende Spielhallen – vor allem die in Bantorf – inzwischen längst angewiesen: „Aus fiskalischer Sicht ist der Erhalt der derzeit im Stadtgebiet betriebenen Spielhallen unerlässlich“, heißt es in dem Bericht.

Die städtischen Ausgaben sind in etlichen Bereichen niedriger als geplant. Das hat vor allem mit der geringeren Zahl an Flüchtlingen zu tun, die in diesem Jahr untergebracht und betreut werden müssen. Die Stadt spart auf diese Weise Bewirtschaftungskosten für Unterkünfte, aber auch Personalkosten in erheblicher Höhe. Eine Vielzahl von Stellen für die Flüchtlingsbetreuung habe angesichts der Zuwandererzahlen nicht besetzt werden müssen, erläutert die Verwaltung.

Von Andreas Kannegießer

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