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Stadt sichert Pro Beruf ab

Barsinghausen Stadt sichert Pro Beruf ab

Nun steht es fest: Die Finanzierung der Projekte für die Berufsorientierung an Barsinghäuser Schulen durch die Beratungsgesellschaft Pro Beruf ist gesichert.

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Feilen am Antrag zur Finanzierung von Pro Beruf (von links): Bürgermeister Marc Lahmann, Ratsvorsitzender Bernd Gronenberg und Andreas Schröter, Pressesprecher der Stadt.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Der Rat der Stadt hat mehrheitlich beschlossen, dass in den Haushalt 2017 zur Sicherstellung der Arbeit von Pro Beruf im bisherigen Umfang 52 000 Euro eingeplant werden. Damit können die Projekte an der Lisa-Tetzner, der Bert-Brecht-Schule sowie an der Goetheschule/KGS fortgeführt werden.
Obwohl alle Fraktionen die Arbeit der Beratungsgesellschaft schätzen, gab es Streit über die Finanzierung. „Wir dürfen das Land nicht aus der Verantwortung lassen“, sagte Bettina Klein (AFB). Auch Bürgermeister Marc Lahmann hält es für falsch, dass die Kommune einspringt: „Wir haben viele Aufgaben, die wir uns nicht leisten können. Wer verantwortlich ist, soll zahlen: das Land.“
Die Finanzierung ist für eine Übergangszeit von zwei Jahren nicht gesichert. So lange kann es dauern, bis die Ankündigung des Landes Niedersachsen Wirklichkeit wird, eigene Sozialarbeiter für die Aufgabe einzustellen, die in Barsinghausen bislang von Pro Beruf geleistet wird. Denn dafür zahlt das Land ab 2017 nicht mehr.
Möglicherweise geht es auch ein Jahr schneller, denn in der Region Hannover gibt es die Ausbildungslotsen, welche die gleiche Arbeit leisten wie Pro Beruf, erinnerte FDP-Fraktionsvorsitzender Bernhard Klockow: „Wir sollten zusehen, dass wir Barsinghausen in das Projekt reinbringen.“ Die Ausbildungslotsen werden je zur Hälfte von der Region und der Bundesagentur für Arbeit finanziert.
Lahmann bestand darauf, dass der Rat der Verwaltung sagt, wo bei den freiwilligen Aufgaben die Stadt sparen soll, um die neuen Kosten aufzufangen. Dabei ging es um die Summe von 6100 Euro. Der Vorschlag müsse noch in der Sitzung beschlossen werden. Dem widersprach CDU-Ratsherr Max Matthiesen energisch. Die sogenannte Kompensationsmaßnahme für den Haushalt der Stadt könne der Rat auch später beschießen. Lahmann lenkte schließlich ein. Die Sitzung wurde für fünf Minuten unterbrochen, damit die Fraktionen beraten konnten. Dann ging der Antrag durch.

Von Jörg Rocktäschel

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