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Stadt befürchtet derzeit keine Engpässe

Mietwohnungsmarkt wird enger Stadt befürchtet derzeit keine Engpässe

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung geht davon aus, dass es trotz der verzögerten Fertigstellung der Flüchtlingsunterkunft an der Hannoverschen Straße zunächst keine Engpässe bei der Unterbringung von Zuwanderern geben wird.

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Die Stadtverwaltung befürchtet nach dem Brandanschlag auf den Rohbau des Flüchtlingswohnheims zurzeit keine ernsten Auswirkungen auf die Unterbringungsmöglichkeiten für Zuwanderer in der Stadt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Bürgermeister Marc Lahmann verweist auf Kontakte der Verwaltung zur Landesaufnahmebehörde Niedersachsen nach dem jüngsten Brandanschlag auf den Rohbau an der Hannoverschen Straße. „Die Behörde nimmt Rücksicht darauf“, sagt Lahmann.

Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung nach den Worten des Bürgermeisters die Option, mehrere Immobilien früher als ursprünglich geplant anzukaufen. „Es gibt zwei bis drei Objekte, bei denen wir uns noch nicht entschieden hatten“, berichtet Lahmann. Nach wie vor sei die Stadt aber nicht bereit, Preise oberhalb des Marktniveaus zu akzeptieren. „Wir lassen uns da nicht nach oben treiben.“

Nach den Worten des Ersten Stadtrats Georg Robra versucht die Stadt Barsinghausen zurzeit, Unterbringungsmöglichkeiten für etwa 80 bis 120 Menschen pro Monat zu gewinnen. Die Situation auf dem Mietwohnungsmarkt werde aber zunehmend schwieriger, sagt Robra. „Der Bestand ist fast angemietet.“ Die Verwaltung versuche nun, potentielle Vermieter auch durch gezielte Ansprache zu finden. „Wir bekommen mitunter Hinweise, etwa zu leeren Einliegerwohnungen“, berichtet Robra. Auch alle großen, im Stadtgebiet aktiven Wohnungsbaugesellschaften kooperieren inzwischen mit der Verwaltung bei der Anmietung von Wohnraum. Mit der KSG-Kreissiedlungsgesellschaft, Ostland und Meravis sei die Stadt sehr gut im Gespräch, sagt Bürgermeister Lahmann. Jetzt habe sich auch die Deutsche Annington bewegt, die seit Kurzem Vonovia heißt.

Unterdessen haben die Ermittlungsbehörden weiterhin noch keine heiße Spur, die zu den Tätern der beiden Brandanschläge auf den Rohbau der Flüchtlingsunterkunft und auf die Dienstfahrzeuge der Stadt Barsinghausen am Rathaus führen könnte. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker am Montag. Die Ermittler sind sich zwar sicher, dass die drei Dienstfahrzeuge angezündet worden sind, wissen aber noch nicht, mit welchen Hilfsmitteln. „Die technischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen“, sagte Söfker.

Von Andreas Kannegießer

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