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Stadt will Egestorf-Modell dauerhaft ausstellen

Egestorf Stadt will Egestorf-Modell dauerhaft ausstellen

Anlässlich der 800-Jahr-Feier Egestorfs hat Klaus Hildebrandt ein Modell des Ortsteils gebaut. Nun, anderthalb Jahre nach dem Fest, will die Stadt die Miniaturlandschaft dauerhaft auf öffentlichem Platz installieren und sucht daher Sponsoren.

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Klaus Hildebrandt hat monatelang an seinem Modell gebastelt. Jetzt ist der Egestorfer enttäuscht, dass sein Werk in einem Schuppen eingelagert wurde.

Quelle: Mirko Haendel

Egestorf. Zum Neujahrsempfang anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortsteils Egestorf im Januar 2016 war Klaus Hildebrandt noch ein gefragter Mann. Nach monatelanger Arbeit präsentierte der Hobbybastler aus Egestorf dem Publikum ein Modell der Ortschaft aus dem Jahr 1950, das er originalgetreu im Maßstab 1:1000 nachgebaut hatte. Doch der Rummel ist vorbei. Nachdem das fast sechs Quadratmeter große Modell während des Jubiläumsjahrs an verschiedenen Orten gezeigt wurde, lagert es nun seit fast zehn Monaten in einem Schuppen der Eckerder Feuerwehr. Hildebrandt zeigt sich enttäuscht und befürchtet, dass sein Werk unbeachtet verrottet. In der Stadtverwaltung ist man allerdings bereits seit Wochen auf der Suche nach einer Möglichkeit, das Modell der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen.

Hildebrandt zeigt Verständnis dafür, dass ein Modell mit solchen Ausmaßen nicht problemlos untergebracht werden kann. „Ich bin allerdings traurig, weil man mir so viel versprochen hatte“, erklärt der Egestorfer. So sei ihm vonseiten des Festausschusses in Aussicht gestellt worden, das Modell im Bergwerksmuseum oder in der Ernst-Reuter-Schule aufzustellen. Daraus wurde jedoch nichts – wegen mangelnden Platzes und aus brandtechnischen Gründen, wie die Stadtverwaltung auf Anfrage erklärte.

Dieter Pohl vom Festausschuss ist mit aktuellen Lösung ebenfalls nicht zufrieden. „Das Egestorf-Modell sollte schon dauerhaft in Egestorf unterkommen und der Öffentlichkeit zugänglich sein. Es wäre zu schade, es vergammeln zu lassen, schließlich hat Herr Hildebrandt eine Menge Arbeit reingesteckt.“ Und ganz billig war das Projekt ebenfalls nicht. Auf gut 4000 Euro schätzt der Bastler die Kosten.

Doch jetzt kommt Bewegung in die Angelegenheit. Die Stadtverwaltung hat die Gebäudewirtschaft beauftragt, nach einem geeigneten Aufstellungsort zu fahnden. „Das Modell soll ein adäquates Heim in Egestorf bekommen“, bestätigt Baudirektor Tobias Fischer. Favorisiert werde die Idee, die Miniaturlandschaft von einer Außenvitrine geschützt, Interessierten auf einem öffentlichen Platz jederzeit zugänglich zu machen. Die Vitrine, die unter freiem Himmel stehen und nachts beleuchtet werden soll, müsse natürlich robust gebaut sein, um vor Vandalismus geschützt zu sein, sagt Fischer. „Wir suchen noch Sponsoren, die sich an der Finanzierung des Projekts beteiligen möchten“, sagt der Baudirektor. Im Laufe des nächsten Jahres solle das Modell dann aufgestellt werden.

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Bei der 800-Jahr-Feier bestaunen viele Besucher die Nachbildung des Ortsteils.

Quelle: Rocktäschel (Archiv)

Von Mirko Haendel

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