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Stadt will eigenen Klimaschützer einstellen

Barsinghausen Stadt will eigenen Klimaschützer einstellen

Die Stadt will einen Klimaschutzmanager einstellen, um das kommunale Klimaschutzkonzept voranzutreiben. Voraussetzung ist allerdings, dass es gelingt, vom Bundesministerium für Umwelt Fördermittel zu erhalten. Die Ratsgremien sind nun am Zug. Sie müssen entscheiden, ob der Förderantrag gestellt wird.

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Die Stadt will im Rathaus eine Fachkraft einstellen, um Treibhausgasemissionen weiter zu senken.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Im Jahr 2050 soll Barsinghausen mit seinen 18 Ortsteilen klimaneutral sein, der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch nur zwei Tonnen Kohlendioxid aufweisen. 2005 produzierte die Kommune pro Einwohner etwa 11,2 Tonnen. Um das Ziel zu erreichen, wurde 2012 und 2013 mit fachlicher Unterstützung der Klimaschutzagentur Region Hannover ein Klimaschutz-Aktionsprogramm (KAP) erarbeitet.

Klimaschutz spielt allerdings schon länger eine wichtige Rolle. Seit 2005 ist die Stadt in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energietisch Barsinghausen regelmäßig unter den ersten drei Plätzen der solaren Regionalliga. In dem Wettbewerb „Klima kommunal“ wurde 2010 das Konzept zur Gebäudeleittechnik mit dem niedersächsischen Umweltpreis honoriert, 2012 wurde Barsinghausen als „Niedersächsische Klimakommune“ ausgezeichnet und gewann 20 000 Euro, die in weitere Klimaschutzprojekte flossen.

Schwerpunkte des KAP sind die Gebäudemodernisierung, Niedrigenergie- und Passivhausbauweise, Gebäudeleittechnik und Energiecontrolling in öffentlichen Gebäuden sowie Stromeinsparungen in Privathaushalten.

Mit der Einstellung eines Klimaschutzmanagers sollen die Projekte zur Minderung der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs vorangetrieben werden. Das Arbeitsfeld ist groß, Unternehmen und Privatleute sollen beraten, Prioritäten festgelegt, zusätzliche Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden. Dazu zählen auch Sanierungsaufgaben im Rahmen der Stadtentwicklung.

Die Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit soll fortgeführt werden. Ohne Unterstützung der Bevölkerung und der Firmen sei die drastische Minderung der Treibhausgasemissionen nicht umsetzbar, heißt es in der Verwaltung.

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