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Stadt will Netzwerk Zuhause sicher beitreten

Barsinghausen Stadt will Netzwerk Zuhause sicher beitreten

In der Stadtverwaltung gibt es Überlegungen, der Schutzgemeinschaft im Netzwerk „Zuhause sicher“ beizutreten. Erster Stadtrat Georg Robra kündigte an, dass nach Vorgesprächen mit der Polizei Hannover für den Sozialausschuss eine Vorlage erarbeitet wird.

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Die Mitglieder des Präventionsrates Barsinghausen empfehlen den Beitritt zum Netzwerk Zuhause sicher.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. „Das ist ein Thema, in das die Politik eingebunden werden muss“, sagte Robra während der Sitzung des Präventionsrates Barsinghausen. Im ersten Halbjahr hat es im Stadtgebiet 23 Wohnungseinbrüche gegeben. Damit liege die Fallzahl zwar im Schnitt. „Doch für die Betroffenen ist dies tragisch und oft nur schwer zu verarbeiten“, berichtet Achim Bense, Leiter des Polizeikommissariats. Einige Opfer wechselten hinterher sogar die Wohnung, weil sie das Gefühl der Unsicherheit nicht loswerden.
Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, Einbrüchen entgegen zu wirken. „Wir beraten kostenlos vor Ort, welche Technik vor Einbrechern schützen kann“, sagt Polizeihauptkommissar Michael Fritsch, Technischer Fachberater der Polizei Hannover. Er hat das Netzwerk „Zuhause sicher“ ins Leben gerufen. Zwar sei es wichtig, technisch nachzurüsten, wenn kaum oder keine Sicherheitstechnik in Häusern und Wohnungen vorhanden ist. Doch viel wichtiger sei es, darauf bei Neubauten zu achten. „Das macht den Bau nicht viel teuerer. Aber Standardfenster oder -türen bleiben die nächsten 30 Jahre unsicher“, betont er.
Fritsch und seine Kollegen arbeiten die Anfragen nach einer Prioritätenliste ab. Bauherrn und Opfer kommen zuerst. Empfehlungen für Hersteller geben sie bei den Ortsterminen nicht ab. Das hänge von den zertifizierten Betrieben ab, die in der Schutzgemeinschaft vertreten sind.
„Geprüfte mechanische Sicherungen an Fenstern, Lichtschächten, Türen und Kellereingängen sorgen dafür, dass Einbrecher nicht ins Haus kommen. Diese Sicherungen stehlen den Tätern Zeit, die sie nicht haben“, sagt Fritsch. Die Tat werde abgebrochen. Sind Haus oder Wohnung mit Sicherheitstechnik ausgestattet, Rauchmelder installiert, die Hausnummer gut sichtbar und steht ein Telefon am Bett, belohnt die Polizei dies mit der Präventionsplakette. Sie kann am Haus angebracht den Einbrechern signalisieren: „Hier bleibt der Einbruch im Versuch stecken.“

Von Jörg Rocktäschel

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