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Stadt will Rathausvorplatz umbauen

Barsinghausen Stadt will Rathausvorplatz umbauen

Die Stadtverwaltung plant eine Neugestaltung des Rathausvorplatzes an der Bergamtstraße und des oberen Rathausparkplatzes. Erste Skizzen liegen vor. Allerdings befinde sich die Planung noch in einem frühen Stadium, wie Baudirektor Tobias Fischer erläutert. „Unsere Überlegungen müssen sich noch verfestigen.“

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Die Bushaltestelle vor dem Rathaus wird noch in diesem Jahr barrierefrei und auf die andere Seite der Parkplatzausfahrt verlegt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Sehr kurzfristig umsetzen will die Verwaltung dagegen die Verlegung der beiden Bushaltestellen direkt vor dem Rathaus und deren barrierefreien Ausbau. „Das soll noch in diesem Jahr etwas werden“, sagt Fischer.Die Verantwortlichen im Rathaus sind schon lange unzufrieden mit dem Erscheinungsbild der Fläche rund um das Rathaus und insbesondere mit dem Parkplatz. „Das ist feinste Siebziger-Jahre-Optik mit dem vielen Waschbeton“, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Ziel sei es, Optik und Funktionalität des Rathausumfelds deutlich zu verbessern. Zudem sieht die Verwaltung die Chance, den Parkplatz künftig besser auszunutzen und so mehr Stellplätze zu schaffen. Nach Fischers Worten wird die Stadt eventuell ein Planungsbüro einschalten, das Vorschläge für die Detailgestaltung erarbeiten soll. Finanzieren möchte die Stadt das Vorhaben mit Zuschüssen aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Kostenschätzungen gebe es aber noch nicht, betont Fischer. Ohnehin sei eine Realisierung „nicht vor 2019“ denkbar.Deutlich weiter fortgeschritten ist das Vorhaben zum Umbau der Haltestellen. „Wir sind im Vergabeverfahren“, sagt Fischer. Weil die Haltestelle direkt vor dem Rathaus die Abläufe unter anderem während des Stadtfestes behindert hat, soll sie wenige Meter in Richtung Osten auf die andere Seite der Parkplatzausfahrt verlegt werden. „Das Hochbeet dort wird vollständig beseitigt“, kündigt Dettmann an. Teil der neuen, erhöhten Haltestelle ist auch ein Wetterschutzhäuschen. Der Gehweg rund um die neue Haltestelle soll so hergestellt werden, „dass wir uns für die Zukunft nichts verbauen“, wie Dettmann betont.

Der Haltestellenumbau ist Teil eines langfristig angelegten Programms der Stadt, die seit 2010 alljährlich acht Bushaltestellen im Stadtgebiet barrierefrei gestalten lässt – mit großzügigen Zuschüssen des Landes und der Region. Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) übernimmt laut Dettmann für jede Haltestelle 75 Prozent der Kosten bis zu einem förderfähigen Höchstbetrag von 35 000 Euro. Die Region zahlt weitere Zuschüsse für bis zu acht Haltestellen pro Jahr. „Im besten Fall muss die Stadt nur 12,5 Prozent der Umbaukosten selbst tragen“, erläutert Dettmann.

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Von Andreas Kannegießer

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