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Stadt will Straßen mit Zuschüssen sanieren
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Barsinghausen Stadt will Straßen mit Zuschüssen sanieren

Die Stadtverwaltung setzt darauf, dass zumindest ein Teil der maroden Straßen im Siedlungsgebiet rund um die Goethestraße mit Zuschüssen aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ erneuert werden kann.

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Der Gänsefußweg ist zurzeit breit und schnurgerade ausgebaut. Die Verwaltung denkt über eine Neugestaltung nach.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. „Wir könnten die Gunst der Stunde nutzen“, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Die Vorteile einer solchen Lösung: Die Stadt müsste weniger Geld aus eigenen Mitteln investieren. „Und die Anlieger im Sanierungsgebiet müssten keine Straßenausbaubeiträge entrichten“, betont Dettmann.

Die Verwaltung wünscht sich vom Rat einen Grundsatzbeschluss, ob das Sanierungsprogramm fortgesetzt und der Rahmenplan fortgeschrieben werden soll. Nur dann gibt es die Chance auf weitere Landes- und Bundeszuschüsse. Mit Geld aus dem 2009 gestarteten Sanierungsprogramm war bisher unter anderem die neue Werkszufahrt für Bahlsen finanziert worden, ebenso das Bürgerhaus an der Goethestraße und der Jugend- und Freizeittreff an der Goetheschule. Im bisher beschlossenen Programm steht noch rund eine Million Euro für weitere Sanierungsvorhaben zur Verfügung. Als mögliche Projekte dafür gelten die Umgestaltung des Gänsefußwegs sowie des westlichen und östlichen Endes der Goethestraße. „Im Sanierungsgebiet ist aber der Zustand aller Straßen grausam“, sagt Dettmann. Auch wenn die Goethestraße und der Gänsefußweg sicher Priorität hätten: „Unsere Absicht ist, die eine oder andere weitere Straße mithilfe des Programms auf Vordermann zu bringen.“ Die Verwaltung hat für die Politik eine Aufstellung geliefert, in der alle zehn wünschenswerten Straßenbaumaßnahmen aufgeführt sind. Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,65 Millionen Euro.

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