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Stadtfestorganisatoren loben Engagement der Polizei

Barsinghausen Stadtfestorganisatoren loben Engagement der Polizei

Die Mitglieder der Barsinghäuser Interessengemeinschaft (IG) Stadtfest haben nach Abschluss der dreitägigen Riesenfete eine positive Bilanz gezogen. „Es war ein wunderschönes Fest“, sagt der IG-Vorsitzende Klaus Danner. Die Stimmung sei durchweg hervorragend gewesen, und das Wetter habe endlich einmal von Anfang bis Ende des Stadtfestes mitgespielt.

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Tolle Stimmung: Die Stadtfestorganisatoren haben ein positive Bilanz gezogen, auch wenn nachts immer wieder einzelne Festbesucher aus der Rolle fallen und handfesten Streit vom Zaun brechen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Dennoch haben sich Danner und seine Mitstreiter in den vergangenen Tagen auch sehr geärgert – und zwar über die alkoholbedingten nächtlichen Gewaltexzesse einzelner Stadtfestbesucher. Es sei „unerträglich“, dass es im Umfeld einzelner Stände immer wieder tätliche Angriffe gebe. Selbst den Veranstaltern würden Schläge angedroht, sobald sie versuchten, in Situationen mit aufgeheizter Stimmung mäßigend auf die Beteiligten einzuwirken, berichtet Danner. Er lobt den Einsatz der Polizei: „Wenn die Polizei nicht wäre, könnten wir so ein Fest gar nicht weiterfahren.“ Es seien aber glücklicherweise nur Einzelne, die aus der Rolle fielen.

Die Barsinghäuser Polizei hat am Montag ihre Stadtfestbilanz in Zahlen vorgelegt. Demnach sind 17 Körperverletzungsdelikte aktenkundig geworden. Es gab fünf Beleidigungen, drei Diebstähle von Geldbörsen und Handys, zwei Sachbeschädigungen, einen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Drei erheblich alkoholisierte Minderjährige sind vom ASB erstversorgt und dann in Krankenhäuser gebracht oder ihren Eltern übergeben worden. „Es gab mehr Delikte als im Vorjahr, aber auch mehr Besucher“, resümiert Peter Jeinsen, der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Barsinghäuser Polizei.

Für die IG-Mitglieder beginnen in den nächsten Wochen schon wieder die Planungen für das Stadtfest 2017. „Die Verträge mit den Bands müssen frühzeitig abgeschlossen werden“, erläutert Danner.

Von Andreas Kannegießer

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