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Stadtsparkasse baut Stellen ab

Barsinghausen Stadtsparkasse baut Stellen ab

Um den Bürgern der Stadt "dauerhaft die Annehmlichkeiten einer eigenen Sparkasse" zu bieten, müsse die Stadtsparkasse Barsinghausen (SSK) bis 2021 neun Vollzeitstellen abbauen, verkündete SSK-Vorstandsvorsitzender Reinhard Meyer während der Ratssitzung am Dienstag.

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Neun Vollzeitstellen sollen bis 2021 abgeschafft werden.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Immerhin machen die Personalkosten laut Meyer rund 60 Prozent der Ausgaben aus. Wolle die Bank überleben und weiterhin in Barsinghausen bleiben, müsse bei diesem Kostenpunkt eingespart werden. Auf 58 Vollzeitstellen soll bis 2021 reduziert werden - dass sind neun Stellen weniger als aktuell. Bereits im August waren alle Filialen in den Ortsteilen in Selbstbedienungs-Filialen umgewandelt worden.  

Die Lage der Stadtsparkasse sei zwar bisher recht unproblematisch, allerdings bereite auch der SSK die demografische Entwicklung, die anhaltende Niedrigzinsphase, die Digitalisierung sowie die hohen Auflagen zur Bankenregulierung verändern die Rahmenbedingungen, unter denen gearbeitet werden muss, sagte Meyer. "Wie alle anderen Kreditinstitute müssen auch wir Sparmaßnahmen ergreifen", sagte er. Daher habe man sich entschieden, den Bereich des Kundenservice einschneidend zu verändern. "Der Bedarf an Service in Filialen ist stetig zurückgegangen", sagt Meyer. Statistisch gesehen würde jeder Kunde sich nur noch ein Mal im Jahr persönlich vor Ort beraten lassen.

"Wir müssen uns für die Zukunft rüsten", sagte Meyer. Sonst bestünde die große Gefahr, dass sie Stadtsparkasse ihre Eigenständigkeit verliere. "Und glauben sie nicht, dass die bisherigen Strukturen beibehalten würden, wenn wir übernommen werden würden", sagte Meyer und verwies darauf, dass bei einer Fusion wahrscheinlich nur eine kleine Dependance in Barsinghausen bestehen würde.

SPD-Ratsherr Friedhelm Feldkamp wies deutlich auf die Verlierer der aktuellen Umstrukturierungen, nämlich den älteren Menschen, die nicht so mobil sind, hin. Dennoch entlastete der Rat mit nur zwei Gegenstimmen den Verwaltungsrat der Stadtsparkasse für das vergangene Geschäftsjahr.

Von Lisa Malecha

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