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Sparkasse reduziert Öffnungszeiten in Filialen

Barsinghausen Sparkasse reduziert Öffnungszeiten in Filialen

Die Stadtsparkasse Barsinghausen wird ab Januar 2016 die Öffnungszeiten ihrer Filialen in Goltern, Egestorf, Hohenbostel und an der Hans-Böckler-Straße einschränken. Im Gegenzug werden die Beratungszeiten in der Hauptstelle ausgeweitet. Der Telefon-Service soll künftig eine stärkere Rolle spielen.

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Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Reinhard Meyer und seine Vorstandskollegin Britta Sander erläutern, warum die Stadtsparkasse ihren Service künftig stärker auf die Hauptstelle an der Deisterstraße konzentrieren wird.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Wie die Sparkasse am Dienstag mitgeteilt hat, werden die Geschäftsstellen in Großgoltern und in Hohenbostel künftig nur noch montags und donnerstags jeweils in der Zeit von 9 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr mit Servicepersonal besetzt sein. Die Geschäftsstellen an der Hans-Böckler-Straße und an der Geibelstraße in Egestorf sind ab Januar dienstags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr besetzt. Mittwochs bleiben die vier Geschäftsstellen geschlossen.

Für Großgoltern und Hohenbostel bedeutet das neue Modell, dass in den Filialen statt bisher 32 Stunden pro Woche künftig nur noch 14 Stunden lang Servicepersonal präsent sein wird. An der Hans-Böckler-Straße und in Egestorf sind es elf statt 32 Stunden.

Im Gegenzug wird die Hauptstelle der Sparkasse an der Deisterstraße ab Januar montags bis freitags durchgehend von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein, also 45 statt bisher 32 Stunden lang. Telefonisch will die Sparkasse sogar durchgängig von 8 bis 18 Uhr an allen Werktagen erreichbar sein. Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Reinhard Meyer begründet die anstehenden Veränderungen mit den Ergebnissen einer Kundenfrequenzanalyse. Der weit überwiegende Teil der von den Kunden nachgefragten Servicedienstleistungen könne durch Automaten abgedeckt werden, betont Meyer.

Das neue Servicemodell sei für die Stadtsparkasse kostenneutral, betont Meyer. "Stellen werden nicht eingespart." Das Geldinstitut habe sehr viel Energie in die Untersuchung der Kundenbedürfnisse gesteckt, versichert der Vorstandsvorsitzende. "Die Bedürfnisse der Kundschaft haben sich verändert." Das neue Servicemodell ist nach den Worten von Meyer und seiner Vorstandskollegin Britta Sander von einer Arbeitsgruppe der Belegschaft selbst entwickelt und dem Vorstand vorgeschlagen worden. "Der Verwaltungsrat hat einstimmig zugestimmt." Am Montag sei das neue Modell der Belegschaft vorgestellt worden.

Nach Angaben des Vorstands sind die geänderten Filial-Öffnungszeiten Teil eines ganzen Maßnahmenbündels, "mit denen sich die Stadtsparkasse neu positioniert". Produkte sollen künftig stärker online und über Apps vermarktet werden. Der Telefonservice des Geldinstituts soll zu einem vollwertigen telefonischen Beratungscenter ausgebaut werden, und ab 2017 plant die Stadtsparkasse sogar die Möglichkeit von Videochats zwischen Kunden und Beratern.

Die Analyse der Kundenbedürfnisse hat aus Sicht der Sparkassenverantwortlichen zu Ergebnissen geführt, die nicht überraschend sind. Der weitaus überwiegende Teil der Servicedienstleistungen - wie etwa Kontoauszüge, Bargeld am Automaten und Überweisungen am SB-Terminal - könne durch Automaten abgedeckt werden, erläutert Meyer. "Wir müssen uns nach den Kundenwünschen aufstellen." Automaten und Online-Banking stünden den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung.

Viele andere Geldinstitute haben in den vergangenen Jahren Filialen komplett geschlossen. Das sei für die Stadtsparkasse nicht in Frage gekommen, betonen Meyer und Sander. Beratung in den Ortsteilen solle es auch weiterhin geben. "Wir wollen diese Servicebetreuung beibehalten, weil viele Menschen keine Onlineaffinität haben", sagt Meyer. Auf Wunsch können Sparkassenkunden demnach auch individuelle Beratungszeiten vereinbaren. Möglich sei dies grundsätzlich montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 20 Uhr.

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