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Um Ankäufe kümmert sich ein ganzes Team

Barsinghausen Um Ankäufe kümmert sich ein ganzes Team

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung hat ein Mitarbeiterteam gebildet, das sich um den Ankauf und die Anmietung von Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen kümmert. Zwei Wohngebäude hat die Stadt bereits erworben, für sechs weitere Häuser laufen die Verhandlungen.

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Eine Gruppe von Barsinghäuser Verwaltungsmitarbeitern kümmert sich um den Ankauf von Immobilien zur Flüchtlingsunterbringung.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. "Wegen des massiv steigenden Arbeitsanfalls in diesem Bereich haben wir uns neu strukturiert", sagt Erster Stadtrat Georg Robra. Der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Roland John, fungiert als Ansprech- und Verhandlungspartner für Vermieter, die Wohnraum an die Stadt vermieten möchten. Um alle Fragen rund um den Immobilienankauf kümmert sich eine Gruppe mit Bürgermeister Marc Lahmann, Erster Stadtrat Robra, Sozial-Fachdienstleiterin Heide Heyerhorst, Rafael Krause und Marina Hettwer.

"Wir setzen auf das Vielaugenprinzip", erläutert Robra. Besichtigungen würden möglichst gemeinsam vorgenommen, ebenso die Beratung und Entscheidung über den Ankauf. "Wir wollen gute Immobilien zu angemessenen Preisen", betont der Erste Stadtrat.

Bei den Verhandlungen liegen die Preisvorstellungen der Verkäufer und der Stadt nach Robras Worten zunächst oft deutlich auseinander. Die Stadt akzeptiere aber keine Mondpreise, betont Robra. "Dann kaufen wir eben nicht." Insgesamt bescheinigt der stellvertretende Verwaltungschef den Immobilienbesitzern der Deisterstadt allerdings gute Kooperationsbereitschaft. "Wir sind optimistisch, dass es gelingt, noch mehr Wohnraum zu akquirieren", sagt Robra.

Auf das Immobilienpreisniveau in Barsinghausen hat das Ankaufprogramm der Stadt nach Experteneinschätzung keine Auswirkungen. „Wir haben einen ganz normalen Markt“, sagt Immobilienmaklerin Carola Schoppa von der Stadtsparkasse. Allgemein gebe es wegen des anhaltenden Zinstiefs eine große Nachfrage nach Häusern und Wohnungen. "Viele suchen, aber das Angebot ist knapp."

Von Andreas Kannegießer

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