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Stadtwerke Barsinghausen kaufen Postgebäude

Barsinghausen Stadtwerke Barsinghausen kaufen Postgebäude

Zwei Jahre hat Jochen Möller, Geschäftsführer der Stadtwerke Barsinghausen GmbH, verhandelt. Nun ist der Vertrag beurkundet. Das Unternehmen hat den von der Deutschen Post AG gemieteten Gebäudekomplex an der Poststraße gekauft.

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Zufrieden mit dem Gebäudekauf (von links): Dirk Härdrich, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, Bürgermeister Marc Lahmann, Geschäftsführer Jochen Möller, Bernd-Konrad Bohrßen, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, und Torsten Holzhausen, Betriebsleiter Stadtentwässerungsbetrieb.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Der Kaufpreis liege deutlich unter den vom Eigentümer zunächst verlangten 900 000 Euro, sagt Dirk Härdrich, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke. Der Kauf des Gebäudes ist mit Krediten bei der Stadtsparkasse Barsinghausen finanziert worden, ergänzt Geschäftsführer Möller.
Die Verhandlungen seien teilweise sehr schwierig gewesen. Das habe allerdings an der Post gelegen, weil etliche Entscheidungsebenen an den Verhandlungen beteiligt waren, sagt Härdrich.
Die Stadt habe von Anfang an Wert darauf gelegt, dass die Post ihren Standort in Barsinghausens Innenstadt aufrecht erhält, betont Bürgermeister Marc Lahmann. Zwar wird das Verteilzentrum der Post aus dem Obergeschoss des Gebäudes ausziehen – der Mietvertrag läuft bis zum 30. Juni dieses Jahres. Doch die Postbank als einer von künftig zwei Hauptmietern bleibt in dem 400 Quadratmeter großen Untergeschoss und auch die Postfiliale als Untermieter bleibt dort erhalten.
Der Mietvertrag mit der Postbank ist für zehn Jahre geschlossen worden, teilt Möller mit. Die Stadtwerke hätten ein Rücktrittsrecht, wenn der Vertrag nicht erfüllt werde. Ins 500 Quadratmeter große Obergeschoss wird der städtische Eigenbetrieb Stadtentwässerung als Hauptmieter einziehen. Der Platz im Gebäude der Stadtwerke – übrigens auch ein ehemaliges Postgebäude – reicht nicht mehr aus, weil die Stadtwerke ihre Geschäftsfelder erweitert haben. Auch die neue Netzgesellschaft zieht dort ein.
Für die noch freien Räume hat die Stadtverwaltung bereits Interesse bekundet. Die für die Flüchtlingsbetreuung zusätzlich eingestellten Sozialarbeiter benötigen Büros.

Von Jörg Rocktäschel

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