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Stadtwerke investieren im Deisterbad

Kirchdorf Stadtwerke investieren im Deisterbad

Die Besucherzahlen in der Sommersaison im Deisterbad sind auch in diesem Jahr bisher deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Am Donnerstag waren es rund 500 Gäste, am Tag zuvor gut 800 – angesichts des heißen Wetters eigentlich zu wenig, findet Schwimmmeister Ingo Korczowski.

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Die Besucherzahl im Deisterbad bleibt trotz sommerlicher Temperaturen oft überschaubar.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. „Es fehlen die tollen Sonnentage bisher“, sagte Korczowski am Donnerstagabend bei einem Besuch von Mitgliedern der Barsinghäuser SPD im Bad. Der Trend gehe seit Jahren dahin, dass es mehrere Tage hintereinander richtig heiß sein müsse, ehe die Besucher in großen Mengen kämen, erläuterte der Betriebsleiter des Bades. „Wir hoffen jetzt auf die letzten beiden Ferienwochen.“

Die Stadtwerke als Betreiber des Deisterbades investieren unablässig in das kombinierte Hallen- und Freibad. Zuletzt ist der Vorplatz des Bades neu gestaltet worden, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Möller und Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Härdrich den Gästen berichteten. Noch in diesem Jahr solle der Saunabereich attraktiver gestaltet und dabei auch die lange Zeit stillgelegte Dampfsauna wieder in Betrieb genommen werden. Einen „großen Schritt“ hin zu noch mehr Energieeffizienz hat das Deisterbad laut Korczowski mit einigen technischen Umbauten erzielt. „Die großen Brauchwasserbehälter sind Geschichte“, sagte Korczowski. Anstatt das Duschwasser in diesen Behältern ständig vorgewärmt zu halten, werde nun nur noch die Wassermenge erhitzt, die tatsächlich benötigt werde. „Das rechnet sich ziemlich kurzfristig.“

Die Stadtwerke wollen das Deisterbad mit den regelmäßigen Investitionen konkurrenzfähig erhalten. „Wir können und wollen uns nicht mit den großen Thermen in der Umgebung messen“, betonte Möller. Statt dessen sei es Ziel, dass sich die Barsinghäuser Bürger, Schulen, Kindergärten und Vereine in der Einrichtung wohlfühlten. Die Politik unterstützt diese Strategie: „Wir wollen das Bad dauerhaft erhalten“, sagte SPD-Vorsitzender Reinhard Dobelmann. Die Stadtwerke sollen auch künftig Rückendeckung bei der Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen wie etwa der Strom- und Gasversorgung erhalten, damit das Defizit aus dem Betrieb des Deisterbades gegenfinanziert werden kann.

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Von Andreas Kannegießer

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