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Stadtwerke planen Umzug

Barsinghausen Stadtwerke planen Umzug

Die Barsinghäuser Stadtwerke wollen ihr bisheriges Domizil an der Ecke Poststraße/ Deisterstraße aufgeben. Die Mitarbeiter der Stadtwerke und des angegliederten Stadtentwässerungsbetriebs sollen spätestens Anfang 2018 ins benachbarte Postgebäude umziehen, das die Stadtwerke im vergangenen Jahr gekauft hatten.

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Das Stadtwerke-Gebäude an der Ecke Poststraße/ Deisterplatz könnte künftig von der Stadtverwaltung genutzt werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Stadtwerke hoffen, mit der Stadtverwaltung als Nachnutzerin des alten Stadtwerkegebäudes ins Geschäft zu kommen. Die Umbauarbeiten für das Obergeschoss des Postgebäudes sollen demnächst ausgeschrieben werden, wie der Technische Leiter der Stadtwerke, Torsten Holzhausen, in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses für die Stadtentwässerung berichtete. Aus dem alten Stadtwerke-Gebäude wolle das Unternehmen „komplett raus“, bekräftigte Holzhausen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass es nach der Ausschreibung und der Auftragsvergabe etwa ein halbes Jahr dauern wird, das Obergeschoss des Postgebäudes für die Belange der Stadtwerke herzurichten. „Der Plan sieht vor, Ende 2017 oder Anfang 2018 umzuziehen“, betonte Holzhausen.

Bürgermeister Marc Lahmann bestätigte auf Anfrage, dass sich die Stadt vorstellen könne, das Stadtwerke-Gebäude zu nutzen. „Wir haben Raumbedarf“, sagte Lahmann und verwies auf knapp ein Dutzend offene Stellen – etwa im Bereich der Gebäudewirtschaft. „In den beiden Rathäusern gibt es derzeit keine Reserven“, betonte er. Einige Bedienstete sind derzeit noch in Containern untergebracht, die mittelfristig angemietet und auf dem Parkplatz des Rathauses II aufgestellt sind.

Ein Problem bei der Nutzung des Stadtwerke-Gebäudes ist allerdings die fehlende Barrierefreiheit, die Umbauten notwendig machen. „Es müsste wohl ein Außenfahrstuhl angebaut werden“, sagte Lahmann. Für die Nutzung des Gebäudes spreche aber die gute Lage in direkter Nähe zum Rathaus II am Deisterplatz. Der Bürgermeister ist optimistisch, dass es bei den anstehenden Gesprächen keine unüberwindbaren Hürden zwischen der Stadt und den Stadtwerken geben wird. „Als Mutter und Tochter wird man sich da schon einig werden“, sagte er.

Von Andreas Kannegießer

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