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Standort für Flüchtlingsunterkunft bestätigt

Barsinghausen Standort für Flüchtlingsunterkunft bestätigt

Die von der Region Hannover finanzierte Sammelunterkunft für Flüchtlinge kommt nach Kirchdorf. Bürgermeister Marc Lahmann bestätigte Dienstagabend im Rat auch den von der Calenberger Zeitung genannten Standort. Die Unterkunft entsteht auf einer Fläche südlich des Deisterbades an der Einsteinstraße.

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Auf dieser regionseigenen Wiese soll die Sammelunterkunft entstehen.

Quelle: Haendel

Kirchdorf. Der vor dem Rat der Stadt tagende Verwaltungsausschuss hatte dies beschlossen. Lahmann bestätigte ebenfalls die Anzahl der dort unterzubringenden Flüchtlinge. Es werden 328 sein.

In der sehr sachlich verlaufenden Bürgerfragestunde wurde die Anzahl als zu groß empfunden. „Wie soll da Integration funktionieren?“, wollte eine Bürgerin wissen. Lahmann bestätigte, dass dies eine Herausforderung sei. Doch bei einer Betreuungsqoute von einem Sozialarbeiter auf 75 Flüchtlinge stehe die Stadt noch vergleichsweise gut da. Auch die Verwaltung hätte die Flüchtlinge lieber in kleineren Unterkünften untergebracht. Der Bürgermeister nannte eine Obergrenze von 100. Das Problem sei jedoch, dass für diese Größe keine geeigneten Grundstücke zum Verkauf stünden. Auf dem Wohnungs- und dem Immobilienmarkt gebe es auch keine geeigneten Objekte mehr. Die Fläche in Kirchdorf hingegen gehöre der Region. Zur Zeit stehe die Stadt zudem in Grundstücksverhandlungen in Egestorf.

Die Stadt sei bemüht, alleinstehende Männer in dem Heim am Ohweg in Großgoltern und in dem im Bau befindlichen Heim an der Hannoverschen Straße unterzubringen. In Kirchdorf sollen auch Frauen mit Kindern wohnen. Ein weitere Grund, der für diesen Standort spreche, sei die gute Infrastruktur, ergänzte Erster Stadtrat Georg Robra. Am Nachmittag hatte die Regionsversammlung beschlossen, Barsinghausen 9,15 Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Die Kirchdorfer sollen am 18. Februar, 18 Uhr, im Schulzentrum über die Details informiert werden.

Von Jörg Rocktäschel

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