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Stedler-Schule: Option für vier Züge

Barsinghausen Stedler-Schule: Option für vier Züge

Der Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule (WSS) könnte doch vierzügig werden. Wie Axel Heyerhorst, Leiter Fachdienst, Schule, Sport und Kultur, im Schulausschuss mitteilte, ist es aufgrund der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung nicht auszuschließen, dass die Grundschule größer als bislang geplant werden muss.

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Der Neubau der WSS könnte größer als bisher vorgesehen ausfallen. Auch der Standort wird wieder diskutiert.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Als Gründe nannte er in der Sitzung am Dienstagabend die rege Nachfrage nach Baugrundstücken, den anhaltenden Trend zum zentrumsnahen Wohnen und die gestiegene Geburtenrate. Zurzeit besuchen 229 Kinder die Schule, in der Prognose wird davon ausgegangen, dass es im Jahr 2021 rund 280 Schüler sein werden. Bis 2027 werde die Anzahl zwar wieder leicht sinken, sich allerdings auf einen Wert von über 250 einpendeln.

Hinzukommt laut Heyerhorst die Ungewissheit, wie viele Schüler mit Inklusionsbedarf die WSS künftig besuchen. Diese Schüler werden bei der Klassenbildung doppelt gezählt. Somit könne es dazu kommen, dass Klassen geteilt werden müssen. Die Stadtverwaltung schlägt daher vor, bei der Bauplanung die dafür zusätzlich benötigten Räume zu berücksichtigen. Der Schulausschuss schloss sich dieser Ansicht an. Mit dem Abriss des alten Gebäudes benötigt zudem die Stadtbücherei neue Räume. Diese in eines der beiden Rathäuser zu verlegen, sei nicht möglich, weil dort die Räume für den Verwaltungsbetrieb benötigt werden.

Wesentlich höhere zusätzliche Kosten fallen nach Einschätzung der Verwaltung zunächst nicht an. Die WSS könne erst einmal  dreizügig gebaut werden. Dabei müsse jedoch die Option einer Erweiterung offen gehalten, Wegebeziehungen zwischen den Baukörpern berücksichtigt werden.

Das Vergabeverfahren für die Planung muss europaweit ausgeschrieben werden. Es soll am 1. Juli beginnen. Der Rat der Stadt hatte im Februar 2016 noch einmal bekräftigt, den erforderlichen WSS-Neubau am bisherigen Standort zu errichten.

Im Schulausschuss hat die CDU-Fraktion den Antrag eingebracht, auch den Standort der Bert-Brecht-Schule wieder in die Planungsüberlegungen aufzunehmen. Das Grundstück sei besser zu erreichen und vor allem größer. Somit seien zusätzlich eine Außensportanlage, ein Minifußballfeld und ein Mehrzweck-Versammlungsraum möglich. Das alte WSS-Grundstück könne für die Stadtentwicklung, den Wohnungsbau genutzt werden. Das Gremium stimmt mit neun Ja- und sieben Nein-Stimmen zu. Am Donnerstag, 22. Juni, ist der Neubau Thema in der Ratssitzung.

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