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Stromnetz bald Sache der Stadt

Barsinghausen Stromnetz bald Sache der Stadt

Das Wettbewerbsverfahren zur Neuvergabe der sogenannten Wegenutzungsrechte Strom ist beendet. Die Verwaltung empfiehlt dem Rat, mit der Avacon AG eine Stromnetzgesellschaft Barsinghausen GmbH & Co. KG zu gründen.

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Barsinghausen und Avacon wollen eine gemeinsame Stromnetzgesellschaft gründen.

Quelle: Symbolbild

Barsinghausen. Der Konzessionsvertrag Strom mit dem Energieversorger Eon-Avacon läuft zum September aus. Die Stadt war zu einem Wettbewerbsverfahren zur Neuvergabe der Wegenutzungsrechte verpflichtet. Von der Stadt beauftragte Wirtschaftsprüfer hatten vor zwei Jahren neben der Neuvergabe der Stromkonzession auch eine Beteiligung der Stadt am Stromnetz empfohlen.

Die könnte, die Zustimmung des Rates und der Kommunalaufsicht vorausgesetzt, so aussehen: An der Stromnetzgesellschaft Barsinghausen (SNGB), ausgestattet mit einem Festkapital von 100 000 Euro, hält die Stadt 51 Prozent, die Avacon AG 49 Prozent.

Die Gesellschaft übernimmt das Stromnetz zur Versorgung im Stadtgebiet zum Sachzeitwert in Höhe von 19,706 Millionen Euro von der Avacon AG. Die wiederum pachtet das Netz von der SNGB und zahlt Pachtzins. Von der Gewinnausschüttung der Gesellschaft profitieren Stadt und Avacon. Durch ihre Mehrheitsbeteiligungen an der SNGB erhält die Stadt Barsinghausen Einfluss auf das örtliche Stromnetz. Zudem ist der Erwerb von Avacon-Aktien vorgesehen.

Wie die Angebote der anderen Bieter aussahen, ist nicht bekannt, da dies im rund einstündigen nicht öffentlichen Teil der Sitzung erläutert wurde. Betont wurde lediglich, dass die Avacon AG mit ihrem Angebot die im Konzessionswettbewerb geforderten Kriterien am besten erfüllt habe. Der Rat der Stadt hatte die Verwaltung im Februar 2014 beauftragt, die Wertungskriterien für den Wettbewerb festzulegen.

Im künftigen Vertrag seien Verbesserungen enthalten, heißt es. So gebe es bestimmte Servicestandards. Es bestehe die Pflicht, einen telefonischen Kundenservice, einen Kundenservice im Internet sowie ein persönliches Beratungsangebot im Stadtgebiet aufrechtzuerhalten. Folgekosten, die bei der Umlegung von Versorgungsanlagen auf Veranlassung der Gemeinde anfallen, werden laut Stadt weitgehend von der Avacon AG getragen.

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