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Suchtberatung besteht seit mehr als 30 Jahren

Barsinghausen Suchtberatung besteht seit mehr als 30 Jahren

Professionelle Hilfe für suchtkranke Menschen und deren Angehörige: Seit mehr als 30 Jahren bietet die Suchtberatung Barsinghausen mit hauptamtlichen Fachräften eine Anlaufstelle für Betroffene. Bei einem Festakt am Freitag in der Waschkaue wurde dieses Hilfsangebot gewürdigt.

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Ehrengäste bei der 30-Jahr-Feier für die Suchtberatung Barsinghausen (von links): Max Matthiesen, Matthias Miersch, Ingrid Zimmermann, Birgit Eckhardt, Cornelia Rundt, Angela Freimann, Erwin Jordan und Step-Geschäftsführer Serdar Saris.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Zu den Ehrengästen dieser 30-Jahr-Feier gehörten unter anderem Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt, der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch, Sozialdezernent Erwin Jordan von der Region Hannover, Barsinghausens stellvertretender Bürgermeister Max Matthiesen sowie Ingrid Zimmermann von der Gruppe 77 aus Barsinghausen.

Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe 77 für Suchtgefährdete und -kranke unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden Bernd Leuschner ergriffen vor drei Jahrzehnten die Initiative zur Eröffnung einer Beratungs- und ambulanten Behandlungsstelle am 15. September 1986.

"Die Gruppe 77 ist die Mutter der Suchtberatung in Barsinghausen, und der enge Bezug zwischen dem Verein und der hauptamtlichen Stelle besteht heute immer noch", erläuterte Birgit Eckhardt, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen. Im Jahr 1998 ging die Trägerschaft für die Beratungsstelle auf die gemeinnützige Step-Gesellschaft über, einer Tochter des Paritätischen.

Während der mehr als 30 Jahre seit ihrer Eröffnung hat die Suchtberatung, die 2010 aus dem Rathaus II in neue Räume an der Breiten Straße zog, laut Birgit Eckhardt ein umfassendes Hilfs- und Beratungsnetz geschaffen. Auf dieses funktionierende Netzwerk sowie auf die enge Kooperation mit den ehrenamtlichen Mitgliedern des Selbsthilfevereins Gruppe 77 verwies Sozialministerin Cornelia Rundt.

"Wir brauchen eine enge Versorgungskette von der Prävention bis zur Wiedereingliederung. Hier nimmt die Beratungsstelle in Barsinghausen und Umgebung wichtige Aufgaben wahr", betonte die Ministerin.

Nach Einschätzung von Max Matthiesen ist die Suchtberatung in der Stadt Barsinghausen fest verankert. "Sie leisten eine wichtige Aufgabe für Menschen mit existenziellen Problemen. Dafür gilt unser besonderer Dank", sagte der stellvertretende Bürgermeister an die Adresse des Beratungsteams unter der Leitung von Suchttherapeutin Angela Freimann. Die Beratungsstelle an der Breite Straße 14 biete ein umfassendes Spektrum an Hilfen für Ratsuchende.

Zudem hält die Suchtberatung offene Sprechstunden in vier Außenstellen an – in Empelde, Wunstorf und zweimal in Gehrden. Bei einem Tag der offenen Tür haben sich am Freitagnachmittag viele Besucher über die Beratungsstelle informiert.

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Ehrengäste bei der 30-Jahr-Feier für die Suchtberatung Barsinghausen (von links): Max Matthiesen, Matthias Miersch, Ingrid Zimmermann, Birgit Eckhardt, Cornelia Rundt, Angela Freimann, Erwin Jordan und Step-Geschäftsführer Serdar Saris.

Quelle: Frank Hermann

Von Frank Hermann

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