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Superintendentin Marklein besucht Bauernhof

Barsinghausen Superintendentin Marklein besucht Bauernhof

Superintendentin Antje Marklein hat während der Visitation der Kirchengemeinden Großgoltern und Stemmen sowie der Kapellengemeinde Göxe zwei landwirtschaftliche Betriebe besucht. „Ich will Menschen treffen, die hier leben und arbeiten“, sagte sie auf dem Hof von Friedrich und Reinhild Rodewald in Göxe

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Visitation auf dem Bauernhof (von links): Superintendentin Antje Marklein, Kerstin Hartmann (Vorsitzende Kapellenvorstand Göxe), Friedrich und Reinhild Rodewald und Pastor Matthias Stalmann.

Quelle: Rocktäschel

Göxe. Zwar gehe die Anzahl der Betriebe zurück. Doch die Region sei immer noch landwirtschaftlich geprägt. Zudem verbinde Kirche und Landwirte die Arbeit an der Schöpfung. Und die Kirche verpachte Land – allerdings nicht in Göxe, dort besitzt sie nur einen halben Hektar.

„Der Vorschlag kam von uns“, ergänzt Pastor Matthias Stalmann, der Marklein mit der Kapellenvorstandsvorsitzenden Kerstin Hartmann begleitete. Landwirte und deren Familien gehörten zu den „treuesten Klienten“.
Rodewalds haben mit seinem Bruder Hans-Hermann (Ihme-Roloven) eine Betriebsgemeinschaft gebildet, bewirtschaften 172 Hektar Acker, ein Drittel der Fläche ist gepachtet. Hinzukommen eine Ferkelzucht und eine Schweinemast. Das Futter wird selbst angebaut, das Getreide nach der Ernte selbst getrocknet und gelagert. „Er ist Landwirt mit Leib und Seele“, sagt Reinhild Rodewald über ihren Mann. Aber er sei auch Betriebswirt, Qualität und Zahlen müssen stimmen. „Wir haben niedrige Weltmarktpreise, leben aber in einem Hochpreisland, was die Produktionskosten betrifft“, ergänzt er. Diese Kombination habe zur Aufgabe vieler Höfe geführt. In den siebziger Jahren seien es in Göxe noch elf gewesen, jetzt gebe es noch den der Rodewalds und einen Nebenerwerbshof.

Die Kirchenzugehörigkeit in den Dörfern sei immer noch hoch, betont Marklein. Doch die Angebote werden nicht ausgenutzt. So nehmen immer weniger an den Seniorenkreisen teil: „Selbst 75-Jährige fühlen sich noch jung.“ Die Gemeinden wünschten sich mehr Familien in den Gottesdiensten.

Von Jörg Rocktäschel

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