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Diesmal geht es zu Fuß in den Klosterstollen

Barsinghausen Diesmal geht es zu Fuß in den Klosterstollen

Die Geschichte des Kohleabbaus hat das Symposium Deister-Bergbau am Wochenende erkundet. Etwa 50 Teilnehmer trafen sich auf dem Barsinghäuser Zechengelände, wo sie verschiedene Fachvorträge hörten und Exkusionen absolvierten. Eingeladen hatten die Volkshochschule und der Heimat- und Kulturverein Bredenbeck.

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Die Organisatoren Achim Grube (Dritter von links) und Bigit Schwier-Fuchs freuen sich auf Fachvorträge von Peter Mühr (von links), Martin Ludwig, Eckard Steigerwald und Ole Schirmer.

Quelle: privat

Barsinghausen. Jahrelanger Kohlebergbau hinterlässt seine Spuren - auch im Deister. Stillgelegte Stollen und Bergbau-Gebäude sind noch heute erhalten. Die Industrie prägte die gesamte Geschichte der Region. Diese haben die Teilnehmer des Symposiums drei Tage lang aufgearbeitet - in Theorie und Praxis. Am Freitagnachmittag begrüßten die Organisatoren Achim Grube aus Bredenbeck und Birgit Schwier-Fuchs von der VHS Calenberger Land die Gäste in der Waschkaue II mit einem herzlichen "Glück Auf!".

"Wir möchten kritisch an die Geschichte herangehen und nichts romantisieren", kündigte Grube an, der von klein auf seiner Faszination zum Deister-Bergbau nachgeht. Eine Veranstaltung zur Glashütte im vergangenen Jahr hatte den Anstoß für das Syposium geliefert: Wegen der großen Resonanz beschloss der Heimatverein Bredenbeck auf Grubes Vorschlag hin zusammen mit der VHS nun die Tagung. Nach mehr als einem Jahr Planung konnte sich das Team nun über viel Zuspruch freuen. Es kamen Bergbau-Interessierte von Vereinen aus Argestorf, Barsinghausen, Bredenbeck, Egestorf und Feggendorf.

Intention der Tagung sei vor allem der "Austausch und die Präsentation" der Vereine, sagte Schwier-Fuchs, die ebenfalls Mitglied im Bredenbecker Heimatverein ist. Unter anderem erklärte Ole Schirmer in seinem Vortrag die Geologie des Deisters, während Martin Ludwig über 300 Jahre Steinkohlebergbau am Deister referierte. Das Spezialgebiet von Grube ist der Kniggesche Bergbau. Außerdem gaben der frühere Stadtarchivar Eckard Steigerwald und Peter Mühr ihr Wissen weiter. Damit es nicht beim Zuhören blieb, standen insgesamt vier Exkursionen auf dem Programm. So schauten sich die Teilnehmer die Zeche Antonie in Bantorf, den Bergbau in Egestorf und auch den Klosterstollen an - letzteren begingen sie ausnahmsweise zu Fuß.

Von Elena Everding

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