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TSV Kirchdorf: Die Entscheidung steht bevor

Kirchdorf TSV Kirchdorf: Die Entscheidung steht bevor

Für den von der Insolvenz bedrohten TSV Kirchdorf stehen entscheidende Verhandlungen bevor: Noch immer ist ungewiss, ob der größte Gläubiger des Vereins, eine Baufirma für Sportanlagen, den vom TSV angebotenen Vergleich akzeptieren wird. TSV-Verhandlungsführer Berthold Kuban ist nach eigenen Worten „verhalten optimistisch“, dass es zu einer Einigung kommt.

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Für den TSV Kirchdorf - im Bild das neue Sportheim - ist die Insolvenzgefahr noch nicht gebannt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. Das Bauunternehmen fordert vom TSV rund 170 000 Euro für die Herstellung unter anderem der Beachvolleyball- und Tennisplätze auf der neuen Sportanlage am Spalterhals und hat dafür auch einen Vollstreckungstitel erwirkt. Kuban betont jedoch, dass der Verein wohl nur dann eine Zukunftsperspektive hat, wenn auch das Bauunternehmen der von allen anderen Gläubigern bereits akzeptierten Zahlungsquote von rund 13 Prozent der Ursprungsforderung zustimmt. „Sollte die Firma den Vergleich nicht akzeptieren, ist eine Lösung für den Verein nur schwer vorstellbar“, sagt Rechtsanwalt Kuban.

Die weiteren Verhandlungen sind für Anfang Oktober terminiert. Kuban spricht von der „finalen Phase“ beim Versuch, die Vereinsinsolvenz zu vermeiden und setzt auf „Einigungsbereitschaft auf beiden Seiten“. Sollte es zu einer Verständigung kommen, wird Mitte Oktober der erweiterte TSV-Vorstand das weitere Vorgehen beschließen. Für Ende Oktober könne dann zu einer Mitgliederversammlung eingeladen werden, erläutert Kuban. Bis dahin werde auch der noch ausstehende Jahresabschluss für das Jahr 2015 vorliegen.

Auf Betreiben der Hausbank des Sportvereins hat sich unterdessen auch ein Wirtschaftsprüfer mit der Situation des TSV beschäftigt. Dessen Einschätzung liege inzwischen vor. „Klar ist, dass die Schulden aus der Vergangenheit verschwinden müssen“, betont Kuban. Zudem dürfe es in Zukunft keine finanzielle Unterdeckung bei den laufenden Vereinsfinanzen mehr geben. Der TSV-Vorstand denkt darüber nach, auch Spendenaktionen zu Gunsten des Vereins ins Leben zu rufen. Eine Gruppe älterer Mitglieder habe in Aussicht gestellt, den Verein mit einer fünfstelligen Summe zu unterstützen. „Dazu muss aber sicher sein, dass der Verein tatsächlich überlebt“, erläutert Kuban.

Von Andreas Kannegießer

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