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TSV Kirchdorf hofft auf Einigung mit Modellcharakter

Kirchdorf TSV Kirchdorf hofft auf Einigung mit Modellcharakter

Der von der Insolvenz bedrohte TSV Kirchdorf setzt weiterhin auf Verhandlungen mit vier Hauptgläubigern, um einen teilweisen Forderungsverzicht zu erreichen. Dabei könnte eine Einigung im Konflikt mit der Stadt Barsinghausen Modellcharakter haben.

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Den TSV Kirchdorf plagen weiterhin hohe Verbindlichkeiten aus dem Neubau seiner Sportanlage am Spalterhals.

Quelle: Archiv

Kirchdorf. Im Streit um Schadensersatzforderungen der Stadt an den TSV wegen des alten, nicht mehr genutzten Kirchdorfer Sportheims soll Bürgermeister Marc Lahmann nun in Gesprächen mit Vereinsvertretern eine Einigung erzielen. Der Rat hat dem Vernehmen nach einen bestimmten Korridor vorgegeben, in dem sich das Verhandlungsergebnis am Ende bewegen muss. Der kommissarische TSV-Vorsitzende Günter Hoff geht davon aus, dass mindestens die Hälfte der städtischen Forderungen von rund 24 000 Euro gestrichen werden können.

„Ein Ergebnis ist wichtig, damit wir auf dieser Basis auch mit den anderen Gläubigern weiterverhandeln können“, sagt Hoff. Die anderen drei größeren Gläubiger, deren Forderungen nicht im Grundbuch abgesichert sind, sind der Landessportbund, der Vermieter der Börke-Halle und das Unternehmen, das das neue TSV-Sportgelände am Spalterhals gebaut hat. Es habe mit allen positive Gespräche gegeben, sagt Hoff. „Die Quote, die mit der Stadt ausgehandelt wird, könnte auch für die anderen Schuldner wegweisend sein.“

Die Summe der nicht abgesicherten Schulden des TSV liegt bei rund 230 000 Euro, die der Vorstand dringend reduzieren will. Nach den Worten von Hoff sollen die Verhandlungen möglichst Anfang Juli abgeschlossen sein. Für die Zeit nach den Sommerferien will der Vorstand die Jahresversammlung einberufen. „Wir müssen unseren Mitgliedern Rechenschaft ablegen“, sagt Hoff.

Von Andreas Kannegießer

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