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TSV-Vorstand soll Informationen liefern

Kirchdorf TSV-Vorstand soll Informationen liefern

Angesichts der drohenden Insolvenz des Turn- und Sportvereins (TSV) Kirchdorf fordern Politik und Verwaltung absolute Offenheit von der TSV-Führung. Zugleich ist offenbar die Bereitschaft groß, im Interesse der Sportler nach Lösungen aus der Krise zu suchen.

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TSV-Vorsitzender Horst Fabisch und seine Vorstandskollegen stehen unter Druck: Nur wenige Tage bleiben, um die Finanzprobleme des TSV Kirchdorf zu lösen.

Quelle: Archiv

Kirchdorf. Der Großverein hatte am Mittwoch auf seine schwierige Finanzsituation hingewiesen und sich selbst eine Frist bis zum 29. April gesetzt, um in Verhandlungen mit den Gläubigern die drohende Insolvenz noch abzuwenden. „Wir warten auf einen konkreten Antrag des TSV Kirchdorf“, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Die Situation des Vereins sei zwar auf die Tagesordnungen der Sitzungen des Verwaltungsausschusses und des Rates in der kommenden Woche gesetzt worden, es fehle aber noch an Informationen. Zu möglichen Hilfen für den Verein „können wir deshalb noch nichts sagen“.

SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Messing äußert sich ähnlich. „Keiner möchte die Insolvenz dieses Vereins“, sagt Messing, „aber der TSV muss jetzt Informationen liefern“. Alle Fakten müssten auf den Tisch, „auch schlimme Wahrheiten“. Grundsätzlich sei die SPD bereit, „alles zu tun, um den TSV nicht kaputtgehen zu lassen“. Lösungen müssten allerdings nachhaltig angelegt sein. Für Anfang kommender Woche hat die SPD-Fraktion laut Messing ein Treffen mit dem TSV-Vorstand verabredet.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Gerald Schroth verweist darauf, dass der TSV Kirchdorf die Sportanlage am Spalterhals auch für die Schulen im Schulzentrum vorhalte und pflege. „Damit hat der Verein eine Riesenaufgabe übernommen.“ Auf Seiten der CDU gebe es den uneingeschränkten Willen zu helfen. „Wir können die Ehrenamtlichen nicht im Regen stehen lassen.“ Für diese Einschätzung spiele es keine Rolle, dass TSV-Vorsitzender Horst Fabisch zugleich CDU-Ratsherr sei, versichert Schroth.

Von Andreas Kannegießer

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