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Theater: Stadt übernimmt Ausfallrisiko

Barsinghausen Theater: Stadt übernimmt Ausfallrisiko

Die Stadt Barsinghausen nimmt dem Verein Calenberger Cultour & Co. (CC&Co.) das finanzielle Risiko für den Fall ab, dass sich die Sanierung der Aula im Schulzentrum Am Spalterhals verzögert und deshalb gebuchte Theatergastspiele im Frühjahr 2018 abgesagt werden müssen.

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Die Aula des Schulzentrums Am Spalterhals wird ab Sommer 2017 saniert.

Quelle: Rocktäschel (Archiv)

Barsinghausen. Der Rat der Stadt hat am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, vorsorglich 30 000 Euro als zusätzlichen Zuschuss für den Verein in den städtischen Etat für 2018 aufzunehmen. Das Geld wird nur ausgezahlt, falls wegen längerer Bauzeiten Gastspielverträge mit Tourneetheatern wieder gekündigt werden müssen und CC&Co. Entschädigungsleistungen an die Theater zu zahlen hat.

Die Aula im Schulzentrum soll von den Sommerferien an mit Millionenaufwand rund ein Dreivierteljahr lang grundsaniert und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Das Projekt behindert nicht nur die beiden Schulen im Schulzentrum Am Spalterhals, sondern auch den Verein CC&Co.: Die Schulaula ist die einzige im Stadtgebiet nutzbare Spielstätte für Theaterveranstaltungen mit mehreren hundert Besuchern. Die Sanierung soll spätestens Ende März 2018 abgeschlossen sein. Die fünf für die Theatersaison geplanten Veranstaltungen müssen laut Plan ausnahmsweise alle in der Zeit von April bis Juni 2018 ausgerichtet werden.

Die Verantwortlichen des Kulturvereins hatten allerdings Bedenken angemeldet, falls die Aula doch nicht rechtzeitig fertiggestellt werden sollte. Sofern alle fünf langfristig gebuchten Theatergastspiele abgesagt werden müssten, könnte sich dies zu einem Schaden von bis zu 30 000 Euro für den Verein aufsummieren. Das sei existenzbedrohend, hatte der Verein argumentiert und um die Absicherung von der Stadt gebeten.

Bürgermeister Marc Lahmann betonte, dass die Verwaltung fest von einem rechtzeitigen Abschluss der Bauarbeiten ausgehe. Die Sorgen des Kulturvereins seien aber nachvollziehbar. „Wir würden im Extremfall schauen, ob es in den Nachbarkommunen Möglichkeiten für abgesagte Theatergastspiele gibt“, kündigte Lahmann an. SPD-Ratsherr Henning Schünhof wünscht sich, dass im Falle von Bauverzögerungen mögliche Entschädigungszahlungen auf die Baufirmen abgewälzt werden. Die Verwaltung werde das prüfen, sagte Lahmann.

Von Andreas Kannegießer

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