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Tierschützer bringen Entenfamilie in Sicherheit

Barsinghausen Tierschützer bringen Entenfamilie in Sicherheit

Ein glückliches Ende hat eine Tierrettungsaktion am Montagmittag in der City genommen. Tierschützerinnen, Anliegerinnen und zwei Polizeikommissarinnen gelang es mit vereinten Kräften, eine offenbar verirrte Entenfamilie in Sicherheit zu bringen und später am Ziegenteich wieder in die Freiheit zu entlassen.

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Mit viel Einsatzt fangen Tierschützerinnen, Anliegerinnen und Polizistinnen eine verirrte Entenfamilie in der Innenstadt ein.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Auf dem Weg zum Einkaufen hatte die Barsinghäuserin Ingrid Rohde-Rademacher zuvor ihren Augen kaum trauen wollen: Auf einem Verbindungsweg zwischen dem Heckenweg und der viel befahrenen Rehrbrinkstraße begegnete ihr eine Entenmutter mit acht offenbar frisch geschlüpften Küken – weitab von jedem größeren Gewässer. Rohde-Rademacher entschied sofort, dass der Einkauf warten könne und dass die Entenfamilie dringend Hilfe benötige, um nicht unter die Räder zu kommen. Wenig später wurde auch Anliegerin Gudrun Becker auf das Geschehen aufmerksam. Den beiden Frauen gelang es, die muntere, aber nun schon deutlich verängstigte Entenfamilie auf einen kleinen Garagenhof zu treiben, der auf drei Seiten von Zäunen umschlossen ist und den Tieren die Flucht unmöglich machte.

Dennoch war nun guter Rat teuer, denn Rohde-Rademacher und Becker hatten keinerlei Hilfsmittel zur Hand, um die Entenfamilie endgültig in ihre Obhut zu bringen. Zu Hilfe kamen wenig später die Polizei und der von Dritten verständigte Tierschutzverein: Vorstandsmitglied Andrea Wildhagen und ihre Mitstreiterin Christiane Schröder-Bohrssen rückten mit Keschern und zwei geräumigen Transportgefäßen an. Beide waren im Tierheim des Vereins gerade damit beschäftigt gewesen, einige Kaninchen in einem Gemeinschaftskäfig aneinander zu gewöhnen. „Die müssen warten. Hoffentlich gehen sie in der Zwischenzeit nicht aufeinander los“, kommentierte Wildhagen.

Der beherzte gemeinsame Zugriff von Polizistinnen und Tierschützerinnen auf dem Garagenhof hatte Erfolg: Die Entenmutter nebst fünf ihrer Kinder wurde binnen Sekunden dingfest gemacht. Drei der wuseligen Jungenten konnten sich dem Zugriff aber zunächst entziehen und auf ein anliegendes Grundstück flüchten. Wildhagen und Schröder-Bohrssen gaben aber nicht auf und hefteten sich an die Fersen der laut fiependen Küken. Zwei der Jungtiere wurden so binnen einer Stunde noch gefangen, lediglich ein einziges blieb verschwunden. „Wir werden die Anlieger mit Zetteln bitten, auf das Entenküken zu achten und uns gegebenenfalls zu verständigen“, kündigte Wildhagen an. Den Rest der Großfamilie verfrachteten die Tierschützerinnen ins Auto und fuhren sie zum Ziegenteich – wo sich die Enten aus den Transportboxen sofort ins Wasser stürzten und in Richtung Teichmitte schwammen, als bewegten sie sich auf vertrautem Terrain. Die engagierten Tierschützerinnen zogen ein zufriedenes Fazit: „Es ist immer wieder schön, wenn eine Tierrettungsaktion am Ende auch Erfolg hat.“

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Von Andreas Kannegießer

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