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Tierschützer wünschen sich mehr Geld

Gehrden Tierschützer wünschen sich mehr Geld

Der Tierschutzverein wünscht sich dringend mehr finanzielle Unterstützung von der Gemeinde Wennigsen und der Stadt Gehrden. Mit dem Förderbetrag der Stadt Barsinghausen ist der Verein dagegen derzeit zufrieden.

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Tierschützer Heinz Oppermann führt Maria Flachsbarth durch den Rohbau des neuen Katzenhauses des Tierschutzvereins, das im August bezugsfertig sein soll.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Betreuung von Fundtieren ist eigentlich eine kommunale Pflichtaufgabe, wie Tierschutzvereinsvorsitzender Ernst Wildhagen gestern bei einem Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärin Maria Flachsbarth im Tierheim Unter den Eichen deutlich machte. Wennigsen, Gehrden und Barsinghausen haben diese Aufgabe an den Tierschutzverein übertragen - gegen Zahlung einer Pauschale.

„Bei der Betreuung von Fundtieren aus Wennigsen haben wir binnen drei Jahren etwa 20 000 Euro draufgelegt“, berichtete Wildhagen der Abgeordneten. Die bisher gezahlte Pauschale von 2200 Euro pro Jahr sei deutlich zu niedrig. Der mit Wennigsen abgeschlossene Vertrag läuft zum Jahresende aus, die Tierschützer setzen auf Verbesserungen in den anstehenden Verhandlungen. Im nächsten Jahr stehen dann Verhandlungen mit Gehrden an. Die Stadt zahlt bisher 3000 Euro jährlich an den Verein. „Da müssen wir auch ran“, sagte Wildhagen und verwies auf die 12 000 Euro, die die Stadt Barsinghausen jährlich aufwende.

Flachsbarth lobte das Engagement der Tierschützer, die aktuell im Tierheim zwei Hunde, knapp 30 Katzen und diverse Kleintiere versorgen. Neben vielen Ehrenamtlichen unterstützt zurzeit auch Dennis Brockmann die Arbeit, der im Tierheim Bundesfreiwilligendienst leistet. Flachsbarth hatte bei einem früheren Kontakt den Anstoß gegeben, dass sich der Verein als Träger bewerben möge - mit Erfolg. „Wir sind sehr dankbar“, sagte Vorstandsmitglied Andrea Wildhagen. Auch Brockmann fühlt sich wohl bei der Arbeit mit Tieren. „Ich hab’s hier gut getroffen“, versicherte er.

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