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Tourismus Barsinghausen lädt zu Mitarbeit ein

Barsinghausen Tourismus Barsinghausen lädt zu Mitarbeit ein

Der Verein Tourismus Barsinghausen lädt Politik und alle am Tourismus in der Deisterstadt Interessierten dazu ein, Vorschläge zur Verbesserung der Vermarktung zu machen. „Wir kommen auch gern zu ihnen“, sagt Hermann Körner, ehemaliger Vorsitzender.

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Die Förderung des Tourismus in Barsinghausen liegt ihnen am Herzen: Rainer Krabbe (links) und Hermann Körner.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Anlass für die Aufforderung ist eine Kritik des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Reinhard Dobelmann. Er hatte eine bessere Koordination und Vermarktung der touristischen Sehenswürdigkeiten im Barsinghäuser Stadtgebiet angemahnt. Die Stadtverwaltung habe sich aus der Marketingarbeit zurückgezogen und überlasse dieses Feld privaten Vereinen.
„Die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder von Tourismus Barsinghausen fühlen sich, als hätten sie eine Ohrfeige bekommen“, sagt Rainer Krabbe, amtierender Vorsitzender. Sein Amtsvorgänger ergänzt: „Ich habe den Eindruck, dass manche Ratspolitiker nicht wissen, was wir für die Stadt leisten.“ Hauptamtliche Mitarbeiter für das Marketing habe es bei der Stadt schon gegeben. Doch die Stelle sei aus Spargründen gestrichen worden. „Wenn es ernst gemeint ist, den Tourismus zu stärken, warum ist dann unser Antrag auf zusätzliche 8000 Euro abgelehnt worden“, fragt Krabbe. Lediglich 4000 Euro erhalte der Verein als Zuschuss für einen angestellten Mitarbeiter.
Der Verein finanziere sich aus Mitgliedsbeiträgen. Zwischen 50 000 und 60 000 Übernachten mit einer Verweildauer von drei bis vier Tagen gebe es jährlich bei den 38 Vermietern. Die Unterkünfte, zumeist Wohnungen, haben eine Klassifizierung von zwei bis fünf Sternen. Zu Spitzenzeiten müssten Gäste sogar in Nachbarkommunen untergebracht werden, sagt Körner. Der Verein besuche zahlreiche Messen, werbe dort für die Deisterstadt. Die Internetseite sei seit Mitte März täglich 20mal angeklickt worden. „Es gibt selbstverständlich noch Potential. Gemeinsam könne wir Lösungen erarbeiten“, betont Krabbe.

Von Jörg Rocktäschel

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