Barsinghausen. „Es ist noch keine Vorentscheidung gefallen“, sagt Bürgermeister Walter Zieseniß. Die Verwaltung könne grundsätzlich mit allen Varianten leben. Eher unwahrscheinlich angesichts der Spardebatte scheint allerdings eine Entscheidung zugunsten der ersten Variante, die eine Zuschusszahlung der Stadt an den Tourismusverein für eine neue, fest angestellte Kraft vorsieht.
Variante zwei besteht laut Zieseniß aus einer engen Zusammenarbeit des Tourismusvereins und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der den Bahnhof betreibt. Die Besetzung des Tourismusbüros soll in der Hauptsache zwei 400-Euro-Kräften übertragen werden, die der Tourismusverein aus seinen Vermittlungseinnahmen finanzieren soll. Die dritte zur Diskussion stehende Option ist die Übertragung aller Aufgaben rund um die Gästeinformation und die Zimmervermittlung an die Samariter.
„Der ASB wäre bereit dazu“, sagt der Bürgermeister. Variante vier sieht ebenfalls eine Kooperation zwischen Tourismusverein und ASB vor, allerdings erweitert um den Betrieb eines Shops für Souvenirs und ähnliche Produkte im Bahnhof. Zieseniß führt vor allem Sicherheitsgründe dafür an, dass das Tourismusbüro aus dem am Wochenende nicht besetzten Rathaus II ausziehen soll. Eine Abtrennung des Tourismusbüros sei technisch nicht möglich. „Wir hatten schon lange über eine Verlagerung nachgedacht“, sagt der Bürgermeister. Zudem seien im Bahnhof eigens Flächen für eine Tourismusinformation entstanden, die die Stadt mitfinanziert habe.
Andreas Kannegiesser
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