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Trauernde finden Verständnis und Zuwendung

Barsinghausen Trauernde finden Verständnis und Zuwendung

Der ambulante Hospizdienst Aufgefangen richtet im April eine neue Trauergruppe für Menschen ein, die Beistand und Unterstützung nach dem Verlust eines lieben Verwandten oder Freundes suchen. Als erfahrene Trauerbegleiter leiten Christine Großpietsch und Torsten Fischer die Gruppe.

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Christine Großpietsch und Torsten Fischer bereiten die neue Trauergruppe im ambulanten Hospizdienst Aufgefangen vor.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "In diesem Kreis finden Trauernde das Verständnis von Menschen, die sich in einer gleichen Situation befinden. Betroffene können untereinander über ihren Schmerz sprechen, von den Verstorbenen erzählen und weinen – und sich gegenseitig stützen", erläutert Christine Großpietsch.

Solche Erfahrungen der gegenseitigen Zuwendung schaffen nach Angaben der Trauerbegleiter neuen Raum für Hoffnung auf neue Lebensperspektive. "Denn Trauer braucht Zeit, braucht die Chance zu Gesprächen und mitmenschliches Verständnis. All diese Dinge bieten wir in unseren Trauergruppen", betont Torsten Fischer.

Interessenten sollten keine Hemmungen haben, auch wenn der Trauerfall schon längere Zeit zurückliegt. Zudem gehen die Teilnehmer keinerlei Verpflichtungen ein, sondern können die Gruppe jederzeit verlassen. "Wir gewährleisten einen festen und verlässlichen Gruppenkreis, damit sich eine Vertrauensbasis entwickelt", sagt Christine Großpietsch.

Vorgesehen seien zehn Gruppentreffen ab Mittwoch, 13. April, im zweiwöchigen Rhythmus jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Lebenshaus des Hospizdienstes an der Hinterkampstraße 14. Die Kosten pro Treffen betragen 5 Euro.

Ein Informationsabend bereitet am Mittwoch, 6. April, ab 18 Uhr im Lebenshaus auf die Treffen vor. Auskünfte gibt es unter Telefon (0172) 5 25 17 42 und im Internet auf aufgefangen.de.

Von Frank Hermann

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