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Kulturfabrik: Bauarbeiten verzögern sich

Barsinghausen Kulturfabrik: Bauarbeiten verzögern sich

Der Umbau der ehemaligen Krawattenfabrik Ahlborn an der Egestorfer Straße zum soziokulturellen Zentrum „Kulturfabrik Krawatte“ verzögert sich. Der Kunstverein Barsinghausen und die Kunstschule Noa Noa als Initiatoren müssen wegen fester Fristen eines Förderprogramms voraussichtlich bis Ende April warten, ehe es mit dem Umbau weitergehen kann.

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Die Sanierung der ehemaligen Krawatten
fabrik Ahlborn und der Umbau 
zu einem Kulturzentrum können voraussichtlich erst im Frühjahr fortgesetzt werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Der Kunstverein und Noa Noa wollen sich nicht allein auf den zentralen Förderantrag der Stadt beim Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung verlassen. "Wir wären falsch beraten, wenn wir davon ausgingen, dass es Geld aus diesem Programm gibt", sagt Kunstvereinsvorsitzender Friedrich Holtiegel. Deshalb seien bereits mehrere weitere Förderanträge bei verschiedenen Institutionen gestellt worden.

Die größten Hoffnungen verbinden Holtiegel und seine Mitstreiter mit einem Förderprogramm der N-Bank für energieeffiziente Gebäudesanierung. "Das wäre eine schöne Hilfe, wir können nicht darauf verzichten", sagt Holtiegel. Das Problem: Frühestens im April wird die N-Bank den Antragstellern einen sogenannten vorzeitigen Maßnahmebeginn gestatten. Alle Bauarbeiten, die vorher erledigt werden, könnten bei der Förderung nicht berücksichtigt werden. "Deshalb sind wir ausgebremst und können im Gebäude zurzeit nichts machen", erläutert Holtiegel.

Als Notmaßnahme sei aus eigenen Mitteln eines der Dächer des Gebäudes dicht gemacht worden. "Ansonsten müssen wir auf den Sommer hoffen", sagt Holtiegel. Den ursprünglichen Plan, das neue Kulturzentrum schon ab Anfang 2016 für Veranstaltungen zu nutzen, haben der Kunstverein und Noa Noa aufgegeben. Holtiegel und die anderen Initiatoren sind dennoch optimistisch: "Wir kommen voran", sagt der Kunstvereinsvorsitzende.

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung hofft nach den Worten ihres Sprechers Andreas Schröter, dass über den Förderantrag beim Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung im Februar oder März entschieden wird. "Das ist aber noch sehr ungewiss", sagt Schröter. Aus dem Bundesprogramm mit dem Titel "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" könnte im Idealfall mehr als 900.000 Euro Fördersumme - 90 Prozent der Projektkosten - nach Barsinghausen fließen.

Als weiterer Träger für die geplante Kulturfabrik Krawatte ist unterdessen der "Kulturverein Krawatte" gegründet worden. "Die Anmeldung in das Vereinsregister läuft", sagt Holtiegel. Im Kulturverein Krawatte sollen möglichst all jene Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen mitarbeiten, die das Kulturzentrum neben dem Kunstverein und der Kunstschule Noa Noa nutzen wollen. Drei von vier Vorstandsposten des Kulturvereins sind laut Holtiegel bereits besetzt. In dem Gremium arbeiten Karen Bremer, Jutta Ehlers und Detlef Spata mit.

Von Andreas Kannegießer

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