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Unterkünfte sind Mitte August fertig

Barsinghausen Unterkünfte sind Mitte August fertig

Allen anderslautenden Gerüchten zum Trotz: An den beiden neuen Flüchtlingsunterkünften an der Einsteinstraße in Kirchdorf und am Rottkampweg in Egestorf wird weiterhin gebaut. "In Kirchdorf wird zurzeit an den Außenanlagen gearbeitet“, bestätigte Heide Heyerhorst, Fachdienstleiterin Soziales.

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An der Flüchtlingsunterkunft an der Einsteinstraße wird zurzeit an den Außenanlagen gearbeitet.

Quelle: Rocktäschel

Egestorf/Kirchdorf. Und auch in Egestorf gehe es weiter. Sie geht davon aus, dass die Arbeiten Mitte August abgeschlossen sind, und die ersten Flüchtlinge einziehen können. Platz wird in Einrichtungen für jeweils 116 Menschen sein.
Die Gerüchte über den Baustopp waren entstanden, weil in Egestorf längere Zeit kein Baufortschritt zu sehen war. Die Region Hannover verzichte auf den Weiterbau, weil die Anzahl der Flüchtlingen, die nach Deutschland kommen, deutlich zurückgegangen seien, wurde fälschlicherweise verbreitet.
Zwar rechnet auch die Stadt Barsinghausen damit, dass die bis Ende Juli geltenden, gesenkten Zuweisungszahlen bis September erneut verlängert werden. Doch wie sich die Situation in den Ursprungsländern der Hilfesuchenden entwickle und welche neuen Fluchtwege entstehen, könne niemand voraussagen.
Barsinghausen hat bislang 620 Flüchtlinge aufgenommen. Jene Menschen, die demnächst in Egestorf und Kirchdorf Unterkunft finden, werden der Zuweisungsqoute für die Stadt Barsinghausen angerechnet. Die Region Hannover ist lediglich Bauherrin. „Wir bringen die Menschen unter, uns werden sie zugewiesen und angerechnet“, betont Heyerhorst. Denn auch das falsche Gerücht macht gerade die Runde: Mit den beiden neuen Wohnheimen müsse die Stadt zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen.
Es haben sich in beiden Ortsteilen bereits Willkommenskreise gebildet, die den künftigen Bewohner bei der Integration behilflich sein wollen. Auch für das inzwischen eröffnete Wohnheim an der Hannoverschen Straße gibt es einen Willkommenskreis. Vorbild für alle ist die Initiative in Bantorf gewesen.

Von Jörg Rocktäschel

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