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Ursula Bothe hilft in fast allen Lebenslagen

Barsinghausen Ursula Bothe hilft in fast allen Lebenslagen

Ursula Bothe ist eine viel gefragte Frau: Es hat sich herumgesprochen, dass die frühere städtische Behindertenbeauftragte und Vorsitzende des Barsinghäuser Sozialverbandes (SoVD) Antworten auf die meisten Fragen aus dem sozialen Bereich geben kann und fit ist beim Umgang mit Behörden und Institutionen.

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Im Freiwilligenzentrum (FZB) bietet Ursula Bothe offene Sprechstunden und Unterstützung für (fast) alle Lebenslagen an.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. "Mich rufen wildfremde Leute zuhause an", berichtet Bothe. Viele hätten Probleme beim Verständnis von Bescheiden, etwa zum Pflegegeld, sagt die SoVD-Vorsitzende. Andere bitten sie um Hilfe beim Aufsetzen von Anträgen oder Briefen, wenn es etwa um die Auszahlung von Versicherungsleistungen geht. "Ich helfe gerne, ich habe die Zeit dazu", sagt die 77-Jährige. "Meine Kinder und Großkinder sind alle beschäftigt, und so bin ich dankbar, dass ich etwas um die Ohren habe."

Nachdem Bothe bisher vor allem Hausbesuche absolviert hat, hat sie sich nun entschlossen, einen regelmäßigen Anlaufpunkt für Hilfesuchende zu schaffen: Sie bietet neuerdings an jedem dritten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr im Barsinghäuser Freiwilligenzentrum in der Marktstraße 33 offene Sprechstunden an. Kommen kann jeder - kostenlos, ohne Anmeldung und unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft. "Alles, außer Rente" umschreibt Bothe das Themenspektrum, bei dem sie mutmaßlich Unterstützung leisten kann. Das Angebot kommt an: Beim ersten Beratungstermin im März suchten sofort fünf Hilfebedürftige Rat und Unterstützung bei Ursula Bothe. "Mit so viel Zuspruch hatte ich gar nicht gerechnet", sagt die seit vielen Jahren ehrenamtlich engagierte Frau.

Der SoVD unterhält in Hannover ein Sozialberatungszentrum für Mitglieder. Gleichartige Angebote soll es in dessen Einzugsbereich eigentlich nicht geben. "Aber ich berate ja nicht, ich erzähle den Leuten etwas" schmunzelt Bothe, die selbst auch noch im SoVD-Kreisvorstand aktiv ist. Die 77-Jährige freut sich über die positive Resonanz auf ihr Unterstützungsangebot: "Wenn man sieht, wie dankbar die Menschen sind, ist das der schönste Lohn." Dankbar ist Bothe dem Freiwilligenzentrum für die Unterstützung: "Ich darf kommen und gehen, wann ich will", lobt sie.

Die nächste Sprechstunde ist am Mittwoch, 19. April, von 15 bis 17 Uhr. Beim Monatsrhythmus soll es einstweilen bleiben. "Aber wenn die Nachfrage weiter steigt, ist auch ein zweiter Termin möglich", betont Bothe. Darüber hinaus hat sie längst weitere Ideen entwickelt. "Wir wollen einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige einrichten", erläutert die SoVD-Vorsitzende. Das Projekt sei noch in der Planungsphase. "Aber spätestens im Sommer soll es so weit sein."  

Von Andreas Kannegießer

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