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VHS-Dozentin nimmt Abschied nach 36 Jahren

Barsinghausen VHS-Dozentin nimmt Abschied nach 36 Jahren

Au revoir: Für Französisch-Dozentin Francoise Wittkop endet nach 36 Jahren die nebenberufliche Tätigkeit als Sprachlehrerin an der Volkshochschule (VHS) Calenberger Land. Geschäftsführerin Frauke Voskuhl hat die gebürtige Französin am Dienstag verabschiedet – und sucht dringend nach neuen Dozenten.

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VHS-Geschäftsführerin Frauke Voskuhl verabschiedet Französisch-Dozentin Francoise Wittkop nach 36-jähriger Tätigkeit.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Francoise Wittkop stammt aus Barsinghausens französischer Partnerstadt Mont-Saint-Aignan und kam 1972 nach Deutschland. Seit 1981 arbeitete die Muttersprachlerin als Dozentin bei der VHS und betreute bis zu ihrem Abschied mehr als 350 Kurse mit rund 3000 Teilnehmerbelegungen und etwa 8400 Unterrichtsstunden.

"Sie haben sich schnell zu einer tragenden Säule im Bereich des Französischunterrichts entwickelt und mit ihren Kursteilnehmern auf einem hohen Niveau gearbeitet", würdigte Frauke Voskuhl die Arbeit der scheidenden Dozentin.Neben der reinen Sprachvermittlung habe Francoise Wittkop stets großen Wert darauf gelegt, ihren Kursteilnehmern auch die französische Kultur und Lebensart zu vermitteln. "Ich fühle mich wie eine Botschafterin meines Landes", erläuterte die Barsinghäuserin aus Mont-Saint-Aignan.

Im Laufe der Jahre entwickelten sich ihre Sprachkurse immer mehr zu Gesprächskreisen über aktuelle Themen oder über Literatur aus Frankreich. Einige Frauen und Männer gehören bereits seit mehr als 20 Jahren zum Teilnehmerkreis in den Kursen von Francoise Wittkop.

Nach Angaben von VHS-Geschäftsführerin Frauke Voskuhl hören bei der Volkshochschule nach und nach mehrere langgediente Sprachdozenten auf und hinterlassen große Lücken. "Wir haben große Schwierigkeiten, gleichwertigen Ersatz auf diesem Niveau zu finden. Vor allem für Französisch und Italienisch suchen wir händeringend nach neuen Dozenten", erklärte Voskuhl.

Grundsätzlich schwinde bei qualifizierten Muttersprachlern und Lehrern die Bereitschaft, sich im Nebenberuf als Sprachdozent bei der VHS zu engagieren. Derzeit verfüge die Volkshochschule über einen Personalpool von etwa 80 Dozenten für Fremdsprachen.

"Aber acht bis zehn neue Leute zusätzlich können wir sehr gut gebrauchen", betonte die Geschäftsführerin.

Von Frank Hermann

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