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VSV warnt vor dem Betreten der Brandruine

Hohenbostel VSV warnt vor dem Betreten der Brandruine

Der Vorstand des Volkssportvereins (VSV) Hohenbostel will das am Sonntag bei einem Brand weitgehend zerstörte Tennisheim wieder aufbauen. Ob dies gelingt, hänge vom Gutachten der Versicherung ab, betont der stellvertretende Vorsitzende Benjamin Lübbe.

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Der VSV-Vorstand will das bei einem Feuer weitgehend zerstörte Tennisheim möglichst wieder aufbauen.

Quelle: Carsten Fricke

Hohenbostel. "Wir können noch nicht viele Aussagen über die Zukunft treffen", sagt Lübbe. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen einer möglicherweise fahrlässigen Brandstiftung. "Immerhin: Wir sind versichert, das ist unser Glück", meint Lübbe.

Der Gutachter sehe sich den Schaden, den die Polizei auf 80.000 Euro schätzt, am Mittwoch an. Anschließend wolle der Verein zeitnah den Abriss organisieren – zumal bereits viele Schaulustige in die Brandruine gegangen seien. "Wir appellieren an alle, nicht die abgesperrten Bereiche zu betreten", sagt der stellvertretende Vorsitzende des mit 889 Mitgliedern viertgrößten Vereins im Stadtgebiet mit Verweis auf die Einsturz- und Gesundheitsgefahr am Brandort.

Für den Wiederaufbau des Tennisheims wolle der Vorstand alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und Fördermittel nutzen. Der Spielbetrieb könne unabhängig davon fortgesetzt werden, sagte Lübbe. Das sieht auch Spartenleiterin Doris Kristen so: Die Tennisspieler könnten sich im rund 50 Meter entfernten Vereinsheim umziehen. VSV-Mitglieder hätten zudem schon am Montag begonnen, die zwei direkt am zerstörten Clubhaus gelegenen Tennisplätze zu reinigen. "Ich hoffe, dass das bis Sonntag geschafft ist und die Punktspiele stattfinden können", sagt Kristen.

Besonders auf dem südöstlichen Spielfeld lagen nach dem Brand etliche Splitter der Dachabdeckung. "Doch die Plätze sind ja nicht massiv beeinträchtigt worden", erläutert die Spartenleiterin. Daher gehe sie davon aus, dass die aktuell rund 120 aktiven Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, darunter Spieler aus drei Herrenmannschaften, alle vier Plätze bald wieder nutzen können.

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Von Carsten Fricke

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