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Verein Freibad Goltern braucht dringend Geld

Großgoltern Verein Freibad Goltern braucht dringend Geld

Im Freibad Goltern stehen dringende Sanierungsarbeiten an. Doch der Betreiberverein ist nicht in Lage, diese zu finanzieren. Auch der Zuschuss der Stadt zu den Betriebskosten reicht nicht mehr aus. Heide Hamann, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Freibad Goltern, hat zwei Zuschussanträge an die Stadt gestellt.

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Das Freibad Goltern hofft auf höhere städtische Zuschüsse.

Quelle: Rocktäschel

Großgoltern. Um die Betriebskosten zu decken, müsste die Förderung von jährlich 44 000 Euro, die der Verein seit 2004 erhält, auf 50 000 Euro erhöht werden.
Für die Saison 2017 stehen Investitionen an, die laut Hamann für den laufenden Betrieb dringend notwendig sind und sich nicht weiter aufschieben lassen. So müsse die Mess- und Regeltechnik erneuert werden. Die Kosten dafür gibt der Verein mit 6800 Euro an. Deutlich teurer wird die Sanierung von drei Durchschreitebecken. Die Kosten betragen laut Angebot des Natursteinbetriebs Müller rund 32 000 Euro. Dank einer großzügigen Spende der Firma konnte im Jahr 2015 schon ein Durchschreitebecken saniert werden. Die Art der Ausführung habe sich bewährt und sollte auf für anderen gewählt werden.
Der Hilferuf an die Stadt hat seinen Grund darin, dass der Verein für größere Investitionen keine Rücklagen bilden konnte. Da das Wetter schlecht war, verliefen die Freibadsaisons finanziell nicht so wie erhofft. Kamen vor zehn Jahren noch rund 30 000 Besucher, so hat ist diese Anzahl bis 2015 auf 15 900 gesunken. Im Jahr 2011 musste der private Betreiberverein sogar einen Minusrekord von 11 000 Badegästen verkraften.
Hamann, zudem Vorsitzende des Fördervereins hatte schon im August erklärt, dass beide Vereine keine Schulden machen und nicht in die roten Zahlen rutschen wollen. „Wenn kein Geld mehr da ist, dann ist Schluss“, sagte sie und betonte, dass ohne die Unterstützung vieler Geschäftsleute und ehrenamtlicher Helfer das Bad wohl schon längst geschlossen wäre.

Auch der Trägerverein für das Lehrschwimmbecken (LSB) in der Adolf-Grimme-Schule benötigt einen Zuschuss. Vorsitzender Wolfgang Meier hat 20 000 Euro für den Einbau einer Warmwasserspeicherung beantragt. Der Verein strebt zudem eine Verlängerung des auf drei Jahre befristeten Nutzervertrages an, der Ende 2017 ausläuft. Mitte dieses Jahres hatten Vertreter aller Barsinghäuser Ratsfraktionen bereits ihre Unterstützung zugesagt. Außerdem gibt es eine enge Kooperation mit den Stadtwerken Barsinghausen und mit dem Deisterbad.

Von Jörg Rocktäschel

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