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Verein will Kulturfabrik mit Leben füllen

Barsinghausen Verein will Kulturfabrik mit Leben füllen

Die Finanzierung steht, der Bauantrag für den ersten Abschnitt liegt zur Genehmigung im Rathaus der Stadt Barsinghausen: Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 beginnen die Arbeiten zum Umbau der ehemaligen Krawattenfabrik Ahlborn in ein soziokulturelles Zentrum.

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Im vorderen Bereich der künftigen Kulturfabrik Krawatte soll ein großes Foyer entstehen.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Für den Betreiberverein der künftigen Kulturfabrik beginnen damit auch die Vorbereitungen, um das Projekt mit Leben zu füllen. Künstler und Kulturschaffende aus ganz Barsinghausen sollen in der Kulturfabrik Krawatte eine neue Heimat finden – von Musik und Theater über Comedy und Kleinkunst bis zur Malerei.

"Wir wollen das Haus so attraktiv machen, dass alle Bevölkerungskreise in die Kulturfabrik kommen. Unsere Vielfalt soll unsere Stärke sein", erläutert Friedrich Holtiegel, Vorstandsmitglied des im Januar 2016 gegründeten Kulturvereins.

Erste Aktionen habe es in und an der ehemaligen Krawattenfabrik bereits gegeben: Schrottschweißen mit der Kunstschule Noa Noa, Workshops zur Kunstvermittlung in Kooperation mit Schulen, Talentetage für Jungen und Mädchen sowie vor wenigen Wochen das Kunstprojekt "Kraftausdrücke".

"Es gibt immer wieder Nachfragen von Interessenten, die schon jetzt das Haus nutzen wollen. Aber wir stecken noch mitten in der Entstehungsphase und sind noch nicht so weit, andere Verein aus der Kunst- und Kulturszene gezielt zum Mitmachen zu begeistern", betont die Vereinsvorsitzende Karren Bremer.

Wenn die Sanierungs- und Umbauarbeiten erste Ergebnisse zeigen, wolle der Kulturverein offensiver für eine Belebung des Projektes werben. Geplant seien unter anderem eine Einladung an potenzielle Nutzer zur Besichtigung des Gebäudes sowie ein Tag der offenen Tür. Zudem habe sich der Stadtmarketingverein Unser Barsinghausen zu einem Hausbesuch im Juni angemeldet.

Für den Sommer 2017 erhofft sich der Kulturverein auch die Baugenehmigung von der Stadt Barsinghausen, um mit dem ersten Abschnitt zur Sanierung beginnen zu können. Zu diesem ersten Abschnitt gehören die Dacherneuerung, der Einbau einer modernen Pelletheizung sowie der Ausbau des Foyers mit einer Glasfassade direkt an der Egestorfer Straße.

Zuschüsse über jeweils 100000 Euro zahlen die N-Bank und das Landesministerium für Wissenschaft und Kultur, weitere 50000 Euro kommen von der Stiftung Niedersachsen. Eine Fördersumme über 100000 Euro von der Stadt Barsinghausen sei mit einem Sperrvermerk versehen: "Da müssen wir noch ein Konzept zur Betriebsfinanzierung und zur Parkplatzsituation vorlegen", kündigt Karen Bremer an.

Wunsch des Kulturvereins sei es zudem, die Glasfassade mit dem Foyer um rund 1,50 Meter weiter an die Straße heranzuziehen. "Davon würde das ganze Gebäude profitieren", erklärt Friedrich Holtiegel. Allerdings seien die zusätzlichen Kosten von rund 30000 Euro noch nicht finanziert.

Für das gesamte Sanierungsprojekt in drei Bauabschnitten rechnet der Verein mit Kosten von 1,4 Millionen Euro. "Vor uns liegt noch viel Arbeit", sagt Bremer.

Von Frank Hermann

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