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Vermietung des Dorfgemeinschaftshauses läuft

Ostermunzel Vermietung des Dorfgemeinschaftshauses läuft

Der in der Gründungsphase befindliche Dorfgemeinschaftsverein Ostermunzel hat beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit beantragt. Die Antwort steht noch aus. „Sollte wir in diesem Jahr keine Antwort mehr erhalten, werden wir den Verein gründen, damit wir wenigstens offiziell arbeiten können“, sagt Henning Schrader.

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Tim Voges (Mitte) erläutert den SPD Mitgliedern die Pläne zur Gründung eines Dorfgemeinschaftsvereins Ostermunzel. So lautet zumindest der Arbeitstitel.

Quelle: Rocktäschel

Ostermunzel. Schrader ist seit 40 Jahren Vorsitzender des Vereins Gilde-Elf von 1971, der zunächst die Leitung des jetzigen Dorfgemeinschaftshauses, dem ehemaligen Feuerwehrhaus, übernommen hat. Die 30 Mitglieder zählende Gilde-Elf und die zehn Mitglieder zählende Arbeitsgruppe für den Dorfgemeinschaftsverein sollen zu dem neuen Verein verschmelzen.
„Das Finanzamt stellt bei neuen Vereinen hohe Anforderungen, damit die Gemeinnützigkeit anerkannt werden kann“, sagt Schrader. Die Ziele müssten sehr genau formuliert werden. Der künftige Verein wolle sich nicht nur um das Dorfgemeinschaftshaus kümmern, das im Ortsteil den rund 330 Einwohnern die einzige Möglichkeit für Veranstaltungen biete, sondern auch um die Feuerwehrtradition. Außerdem werde sich der Verein des 2013 nördlich des Ortes entdeckten Findlings annehmen, dem Koloss von Ostermunzel, und um die Hütte, die neben dessen jetzigen Standort errichtet wurde.
Die Vermietung des der Stadt gehörenden Dorfgemeinschaftshauses laufe bestens, bestätigte Tim Voges am Montagabend bei einem Ortstermin der SPD. Er ist für die Vermietung zuständig. „Wir veranstalten Skat- und Knobelabende. Die Räume werden aber auch an Vereine und Privatpersonen vergeben, und die kommen nicht nur aus dem Ort“, berichtete er. Bis zu 70 Personen können dort feiern. Es gibt zwei Räume, einer mit Tresen, dazu eine Küche sowie Toiletten für Damen und Herren. Das Haus sei als Treffpunkt von Bedeutung, weil es in Ostermunzel keine Kneipe gebe, sagt SPD-Vorsitzender Reinhard Dobelmann. Daher habe der Rat der Stadt das Gebäude der Initiative überlassen. In dem Vertrag wurde zudem vorgesorgt. Sollte sich wieder eine Freiwillige Feuerwehr gründen, erhält diese das Gebäude.

Von Jörg Rocktäschel

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