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Bergleute gedenken ihrer verstorbenen Kumpel

Barsinghausen Bergleute gedenken ihrer verstorbenen Kumpel

Vertreter von 17 Bergmannsvereinen aus ganz Niedersachsen und insbesondere aus der Deisterregion haben am Sonnabend an der Totenehrung für die verstorbenen Bergleute teilgenommen. Einer alten Tradition folgend, richtete der gastgebende Glück-Auf-Verein diese feierliche Zeremonie auf dem 1964 errichteten Gedenkplatz an der Ludwig-Jahn-Straße aus.

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Pastor Jürgen Holly und Alfred Schön vom Bergmannsverein Glück-Auf gedenken der toten Bergleute.nn

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Pastor Jürgen Holly von der evangelischen Mariengemeinde hielt eine kurze Andacht im fahlen Lichterschein der Fackeln und Grubenlampen. Zudem sprach Alfred Schön, der gemeinsam mit Peter Stadler derzeit den Barsinghäuser Bergmannsverein kommissarisch leitet, einige Worte des Gedenkens.

Alle beteiligten Vereine nannten die Namen ihrer seit November 2015 verstorbenen Mitglieder. Abordnungen der Arbeitsgemeinschaft der Bergmannsvereine aus dem ehemaligen Steinkohlerevier am Deister mit dem Vorsitzenden Siegfried Hausmann sowie des Landesverbandes der Vereinigten Bergmanns-, Hütten- und Knapenvereine Niedersachsen mit dem Vorsitzenden Rolf Sindram legten Kränze am Gedenkstein nieder. Dazu spielte der Posaunenchor der Original Calenberger.

Vor acht Jahren haben die Barsinghäuser den bergmännischen Brauch der gemeinsamen Totenehrung am Vorabend des Ewigkeitssonntages wieder aufleben lassen. "Viele Vereine nutzen diese Möglichkeit, ihre verstorbenen Mitglieder in einem würdigen Rahmen zu ehren", sagte Peter Stadler.

Zu den rund 120 Teilnehmern gehörten Gäste unter anderem aus Lengede und Wathlingen sowie aus Bokeloh, Feggendorf, Hagenburg und Ronnenberg.
Zum Abschluss trafen sich die Bergleute zum Tscherperessen in der Halle Unter den Eichen.

Von Frank Hermann

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