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Verwaltung will Anlieger entlasten

Barsinghausen Verwaltung will Anlieger entlasten

Ungewöhnlich aufwendige und damit teure Veränderungen am Regenwasserkanalnetz sollen die latenten Hochwasserprobleme im Bereich Heckenweg und Grasweg lösen. Bei der Berechnung der Straßenausbaubeiträge für das Vorhaben will die Stadt den Anliegern aber entgegenkommen.

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Spätestens im nächsten Monat werden im nördlichen Bereich des Heckenweges die Bauarbeiten zur Erneuerung des Regenwasserkanalnetzes starten. Die Stadtentwässerung plant besondere bauliche Lösungen, um die Überflutungsgefahr in diesem Bereich zu verringern.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. In dem Bereich zwischen Wilhelm-Heß-Straße und Kaltenbornstraße ist das Kanalnetz zu schwach dimensioniert. Mehrfach hatten dort Erdgeschosswohnungen nach starken Regenfällen in den vergangen Jahren unter Wasser gestanden. Die Stadtentwässerung und ein Ingenieurbüro haben eine bauliche Lösung mit sogenannten Stauraumkanälen im Untergrund, Drosselvorrichtungen und extremen Leitungsquerschnitten vorgesehen.

Torsten Holzhausen, Leiter der Stadtentwässerung, berichtete in der jüngsten Ratssitzung vom Einbau von Regenwasserrohren mit einem Innendurchmesser von 1,50 Meter, dem Mehrfachen der sonst üblichen Werte. Die Stadt hat Kosten von 625.000 Euro für neue Regenwasserkanäle eingeplant, die Ausschreibung der Arbeiten ist nahezu abgeschlossen. Je nach Klassifizierung der Straße kann die Kommune bis zu rund 37 Prozent der Kosten über Straßenausbaubeiträge auf die Anlieger umlegen. Diese sind entsprechend aufgeschreckt, zumal Gras- und Heckenweg in den nächsten Jahren auch neu ausgebaut werden sollen und die Anwohner sich auch an diesen Kosten beteiligen müssen.

Nach den Worten von Bürgermeister Marc Lahmann „spricht einiges dafür“, die betroffenen Anlieger bei ihren Beiträgen für die Regenwasserkanäle finanziell so zu stellen, als müssten nur durchschnittlich große Kanäle ohne Zusatzeinrichtungen verbaut werden. Auch Kerstin Beckmann (AfB-Fraktion) und Peter Messing (SPD) sprachen sich für eine solche Lösung aus. Die Arbeiten sollen spätestens im nächsten Monat beginnen und im unteren Bereich des Heckenweges starten. „Wir können die Aufträge sofort vergeben“, sagte Holzhausen.

Von Andreas Kannegießer

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