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Viel Lob für die Beschäftigungsinitiative

Barsinghausen Viel Lob für die Beschäftigungsinitiative

Die von der Stadtverwaltung organisierte Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative (BBI) gilt weit über die städtischen Grenzen hinaus als Vorzeigeprojekt. Sie sei eine echte Erfolgsgeschichte, betonte Bürgermeister Marc Lahmann am Freitag bei der Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Einrichtung.

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In der BBI-Werkstatt präsentieren Anleiter Erhard Lauenstein (links) und Kai Berndt drei von den Mitarbeitern gebaute Staffeleien, die in einer Schule genutzt werden sollen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Beschäftigungsinitiative ist Träger von Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Männer und Frauen mit besonderen Vermittlungshemmnissen. Die Stadt arbeitet dabei eng mit der Arbeitsverwaltung und dem Jobcenter zusammen, das jeweils über die Förderung der teilweise maßgeschneiderten Qualifizierungsprojekte entscheiden muss. Derzeit hat die BBI 30 Mitarbeiter. Neben BBI-Leiter Matthias Bartels und zwei Anleitern sind 19 sogenannte Ein-Euro-Jobber im Einsatz und acht Mitarbeiter, die über das Programm Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) finanziert werden.

Die BBI-Mitarbeiter unterstützen den Baubetriebshof und die städtischen Hausmeister unter anderem bei der Grünpflege und bei Veranstaltungen. Der Schwerpunkt liegt aber auf gemeinnützigen, vom Job-Center individuell genehmigten Projekten wie dem Bau von Rasthütten im Deister und der Feldmark, dem Wiederaufbau der Grillhütte oberhalb von Hohenbostel und dem Amphibienschutz.

Die BBI nutzt das ehemalige Kantinengebäude der Firma Teves an der Hannoverschen Straße als Stützpunkt. In dem 1991 umgebauten Gebäudetrakt gibt es großzügige Werkstätten und Lager sowie Aufenthalts- und Umkleideräume für die Mitarbeiter. Die Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen wurde auf dem Hof ausgerichtet. Mit von der Partie waren auch viele ehemalige BBI-Mitarbeiter, darunter auch die meisten der früheren BBI-Leiter Jochen Peter, Ingolf Trinkus, Henning Schiebusch, Peter Kinne, Bernd Lehnhoff und Marc Wilke.

Nach den Worten von Bürgermeister Lahmann sind seit 1992 mehr als 1500 Menschen von der BBI betreut worden. In der personell stärksten Phase der BBI ab 2005 gab es bis zu 116 sogenannte Arbeitsgelegenheiten pro Jahr in der Einrichtung. Etwa 15 Prozent der Teilnehmer seien erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt worden, berichtete Lahmann. Weitere acht Prozent seien nach ihrer BBI-Mitarbeit in die Altersrente gegangen. "In den 25 Jahren wurde für soziale Einrichtungen, das Landschaftsbild und die Menschen in der Stadt Barsinghausen Außergewöhnliches von der BBI geleistet", lobte der Bürgermeister. Bei der Feierstunde präsentierte die BBI eine Ausstellung, die auf zahlreichen Stelltafeln einen Überblick über die Geschichte und die Arbeitsschwerpunkte der Einrichtung gab.

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Von Andreas Kannegießer

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