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Viel Lob für eine weltoffene Schule

Barsinghausen Viel Lob für eine weltoffene Schule

Eine lebendige Schule mit großer Vielfalt im Lernangebot und mit einer weltoffenen Ausrichtung - so haben viele Gastredner am Montag die Goetheschule-KGS beim Festakt in der Aula zum 40-jährigen Bestehen beschrieben.

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Fynn (Bild oben, von links), Fabian, Lucas, Jonas, Nick und Sebastian aus dem siebten Jahrgang zeigen die gesponserten T-Shirts für alle 950 Schüler.

Quelle: Frank Hermann

Barsinhausen. Schüler und Lehrerkollegium der Goetheschule-KGS haben gestern mit einer großen Gemeinschaftsaktion das 40-jährige Bestehen der Kooperativen Gesamtschule gefeiert. Auf dem Sportplatz stellten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf zuvor festgelegten Positionen auf - und bildeten auf diese Weise die Ziffer 40. Zuvor hatten sich die Schüler in einem Sternmarsch von verschiedenen Ausgangspunkten auf den Weg zur Schule gemacht. Alle Klassen organisierten zudem ein gemeinschaftliches Picknick auf dem Sportgelände - und erfrischten sich in der Sonne bei gesponserten Getränken und Eis.

„Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinen erblicken“. Dieses Zitat von Namensgeber Johann Wolfgang von Goethe begleitete als Motto die Feierlichkeiten zum Schuljubiläum. In ihren Redebeiträgen würdigten alle Ehrengäste die pädagogische Arbeit an der Gesamtschule. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem die zuständige Dezernentin Roswitha Strickstrack-Garcia von der Landesschulbehörde, die beiden Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD), der Landtagsabgeordnete Max Matthiesen sowie Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann. In seinem Beitrag sprach Matthiesen von einer „Schule, die immer stark von sich Reden macht“. Als vorbildlich bezeichnete der Kommunal- und Landespolitiker insbesondere die Anstrengungen der KGS für die Berufsorientierung ihrer Schüler. „Hier ist die Schule ein Vorbild in ganz Niedersachsen“, sagte Matthiesen. Als Vertreterin des Schulelternrates und des Fördervereins lobte Tanja Riechers die Schule als idealen Lern- und Lebensraum für die Jugendlichen. „Diese Schule steht für Qualität, Innovation, Mut und Weltoffenheit“, betonte die Elternvertreterin, die vor rund 20 Jahren selbst die KGS besuchte.

Laut Schulleiter René Ehrhardt, der seine Festrede mit viele Goethe-Zitaten akzentuierte, hat die KGS bei maximaler Durchlässigkeit zwischen den Schulzweigen stets die individuelle Förderung und Forderung der Schüler im Blick. „Wir werden weiter für und mit den Schülern arbeiten“, sagte Ehrhardt.

Von Frank Hermann

KGS als Neuland: Betrieb begann mit 250 Schülern

Vor vier Jahrzehnten beschritt die Stadt Barsinghausen schulpolitisches Neuland und richtete eine Kooperative Gesamtschule (KGS) an der Goethestraße ein – damals eine der ersten Gesamtschulen dieser Art in ganz Niedersachsen. Zuvor hatte der sogenannte Interimsrat am 22. Mai 1974 beschlossen, beim niedersächsischen Kultusministerium die Schaffung einer KGS zu beantragen. Nachdem am 10. Juni 1975 die ministerielle Genehmigung vorlag, begann die neue Schule am 7. August 1975 mit ihrem Unterrichtsbetrieb. „Im ersten Jahr besuchten 250 Kinder die Gesamtschule, heute sind es rund 950“, erläuterte Bürgermeister Marc Lahmann gestern in einer kleinen Rückschau während des Festaktes. Den größten Zuspruch habe die KGS vor rund zehn Jahren mit mehr als 1350 Schülern verzeichnet. Bereits drei Jahre nach Betriebsbeginn habe das Schulgebäude eine erste bauliche Erweiterung erhalten. Die KGS wuchs weiter und benötigte mehr Platz. „Im Jahr 1996 ließ die Stadt Barsinghausen einen neuen Unterrichtstrakt auf der Westseite errichten“, betonte der Bürgermeister. Seit 2005/2006 arbeitet die Goetheschule-KGS im Ganztagsbetrieb. In den folgenden Jahren kamen zur baulichen Ausstattung eine Mensa, ein Multifunktionsspielfeld und ein neuer Freizeitbereich hinzu. Für den Schulstandort Barsinghausen spiele die KGS laut Lahmann mit ihren Wahlmöglichkeiten und Projektangeboten eine bedeutsame Rolle.

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