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Viele Besucher bestaunen die Mühlentechnik

Wichtringhausen Viele Besucher bestaunen die Mühlentechnik

Nahezu unablässig haben sich an Pfingstmontag die großen Flügel der Wichtringhäuser Mühle im Wind gedreht und damit die Mahltechnik im Innern des denkmalgeschützten Gebäudes von 1826 angetrieben. Beste Voraussetzungen für die Besucher des Windmühlenfestes, die funktionstüchtige Technik im Betrieb zu erleben.

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Ziel vieler Pfingstausflügler: die denkmalgeschützte Windmühle in Wichtringhausen.

Quelle: Frank Hermann

Wichtringhausen. Mehrere Mitglieder des Mühlenvereins führten das Publikum durchs Gebäude und gaben fachkundige Erläuterungen – vom Ölbadgetriebe im Keller bis zur Außengalerie unterhalb des Mühlenkopfes mit dem Flügelkreuz. "Diese Technik fasziniert die Menschen. Viele Leute kommen zum ersten Mal hierher und staunen über das Innenleben", sagte Mühlenwart Peter von Riegen.

Helfer und Vereinsmitglieder kümmern sich um Erhalt und Pflege der 190 Jahre alten Windmühle, die bis 1972 noch Mehl produzierte. Im Vorjahr hat der Verein die gesamte Elektrik mit der Beleuchtungs- und Schaltanlage auf allen sechs Ebenen der Mühle erneuert – und dafür rund 20 000 Euro investiert.

"Vermutlich müssen wir in diesem Sommer den Windrosenbock für rund 2000 Euro sanieren", erläuterte der Vereinsvorsitzende Fritz Weber. Diese rund zehn Tonnen schwere Technik sei dafür verantwortlich, den Mühlenkopf mit seinen Flügeln in den Wind zu drehen.

Weber und seine rund 20 Helfer erwarteten bis zu 1000 Besucher beim Mühlenfest. Zum Programm gehörten Spielaktionen für Kinder, eine Treckerschau, Brot und Brezel aus dem Holzbackofen.

Allerdings musste der Verein zuvor rund 600 Euro für die Verkehrssicherung mit einen ganztägigen Halteverbot an der Bundesstraße 65 zahlen. "Das ist ein Viertel unserer erwarteten Einnahmen", betonte Weber.

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Von Frank Hermann

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