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Kommunen wollen dörflichen Bereich stärken

Calenberger Land Kommunen wollen dörflichen Bereich stärken

Vier Kommunen aus dem Calenberger Land haben sich zusammengeschlossen, um Fördergelder von der Europäischen Union (EU) zur Stärkung der dörflich-ländlichen Bereiche zu erhalten. In einem nächsten Schritt richten Barsinghausen, Wennigsen, Gehrden und Springe ein gemeinsame Regionalmanagement ein.

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Norbert Lütke (von links) überreicht den Zuwendungsbescheid an die Bürgermeister Christoph Meineke (Wennigsen), Marc Lahmann (Barsinghausen), Wirtschaftsförderer Christian Mainka (Wennigsen) und Cord Mittendorf (Gehrden).

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Zur Finanzierung dieses Regionalmanagements für eine Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) im Calenberger Land erhalten die vier Städte und Gemeinden einen Zuschuss von 355 000 Euro aus EU-Mitteln – die Kommunen zahlen einen Eigenanteil von insgesamt 118 000 Euro für den Förderzeitraum bis zum Jahr 2022.

"Damit stehen die Zeichen auf Grün und es kann losgehen“, sagte Norbert Lütke vom Amt für regionale Landesentwicklung am Freitag bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides im Rathaus Barsinghausen.
Bereits in den nächsten Wochen soll ein erfahrenes Planungsbüro das ILE-Regionalmanagement übernehmen.

"Dieses Büro wird zur wichtigen Anlaufstelle sowohl für private als auch für öffentliche Vorhaben. Fachleute begleiten die einzelnen Projekte von der allerersten Idee bis zur Antragstellun"“, erläutert der Wennigser Wirtschaftsförderer Christian Mainka.

Ziel der ILE-Region sei es, die Lebensqualität in den dörflich strukturierten Bereichen zu bewahren. "Nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels kommen Probleme auf unsere Dörfer zu. Das Förderprogramm will sinnvolle Maßnahmen unterstützen, wie etwa neue Tourismusrouten, attraktive Spielplätze oder die Erhaltung von Denkmälern", betonte Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann, der von einer "sehr guten interkommunalen Zusammenarbeit" sprach.

Viele Ideen und Anregungen warteten bereits darauf, in das ILE-Regionalmanagement aufgenommen zu werden – zum Beispiel die Vorhaben eines Dorfgemeinschaftshauses in Bredenbeck, eines Dorfladens in Lenthe sowie einer Südaue-Brücke zwischen Landringhausen und Groß Munzel.

Private Projekte können Zuschüsse bis zu 30 Prozent erhalten. Für Kommunen gibt es 40 bis 50 Prozent – je nach Steuerkraft.

Auskünfte gibt es im Internet auf calenberger.land.

Von Frank Hermann

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