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Marklein sorgt sich um Ehrenamtliche

Kirchdorf Marklein sorgt sich um Ehrenamtliche

Superintendentin Antje Marklein sorgt sich um die ehrenamtlichen Helfer in der Kirchdorfer Heilig-Kreuz-Kirchengemeinde und um Pastorin Ute Kalmbach. Im Gottesdienst zum Abschluss der Gemeindevisitation lobte Marklein das außerordentliche Engagement des Helferteams und des Kirchenvorstandes für die Gemeinde.

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Superintendentin Antje Marklein sieht die ehrenamtlichen Helfer der Kirchdorfer Heilig-Kreuz-Kirchengemeinde an der Grenze der Belastbarkeit.

Quelle: Archiv

Kirchdorf. Es gebe in Kirchdorf viele besondere Gottesdienste, große Feste, Arbeit mit Kindern und Senioren, sagte die Superintendentin. Zudem versuchten die Helfer, kostensparend zu handeln und packten oft selbst mit an, um Handwerkerkosten zu sparen. "Meine Sorge ist, dass das auf Ihre Kräfte geht, das habe ich gespürt", sagte Marklein. Sie appellierte an die Aktiven in der Kirchdorfer Gemeinde, sich einmal eine Auszeit zu gönnen und empfahl, "ein großes Fest ein Jahr auszulassen zum Beispiel oder eine Veranstaltung in andere Hände zu legen".

Ein Ausweg wäre wohl auch, die Arbeit auf noch mehr Schultern zu verteilen. "Wie wäre es, wenn sich noch mal ganz andere Menschen neu verantwortlich fühlen?", fragte Marklein in der Kirche. Die Superintendentin lobte die Heilig-Kreuz-Gemeinde für ihre besondere Hilfsbereitschaft, nicht nur angesichts der aktuellen Flüchtlingszuwanderung. Beim Helfen werde in Kirchdorf nicht auf die Gemeindezugehörigkeit geachtet und zugleich "weit über den Tellerrand geblickt".

Marklein empfahl der Heilig-Kreuz-Gemeinde, noch stärker mit den anderen Gemeinden in der Kirchenregion Barsinghausen zu kooperieren und sich zu vernetzen. Der Kirchenkreis gehe auf eine Zeit zu, wo es mehr Pfarrstellen als Pastoren geben werde, "sodass die gemeinsame Gestaltung der Gemeindearbeit zwingend notwendig werden wird", sagte die Superintendentin.

Von Andreas Kannegießer

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