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Vom Herbstprinz bis zur Mosthexe

Barsinghausen Vom Herbstprinz bis zur Mosthexe

Gutes von Gestern: Beim Apfeltag der BUND-Ortsgruppe Barsinghausen in der Ökostation Deister-Vorland lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Erhalt der alten Sorten. Dazu präsentierte die Ökostation ihre Broschüre „Alte Apfelsorten im Calenberger Land“, an der Besitzer von Apfelbäumen mitwirkten.

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Arijan (4) und Teodora (3) spielen am Apfel-Förderband.

Quelle: Fricke

Barsinghausen. „42 Familien haben sich an der Umfrage beteiligt“, sagte Frank Roth, Vorsitzender des Trägervereins der Ökostation. 48 unterschiedliche Sorten seien dabei festgestellt worden. „Ein Ergebnis ist, dass die Vielfalt da ist, auch wenn bestimmte Sorten vorherrschen“, erläuterte Roth. Dazu zählten unter anderem der Boskoop und Cox Orange.

Doch auch seltenere Apfelbäume stünden noch in manchen Gärten, betonte Roth. „Der Finkenwerder Herbstprinz, der Altländer Pfannkuchenapfel oder die Landberger Renette sind Sorten, die nicht mehr so häufig vorkommen“, erläuterte er. Ziel sei es nun, diese Vielfalt in der Region zu erhalten und den Baumbestand zu verjüngen.

Unabhängig von der Broschüre konnten die Besucher viel über Äpfel erfahren – und diese in vielfältiger Form verarbeiten und probieren. Arne (7) und Lena-Marie (6) pressten in der Kindermosterei im Garten frischen Apfelsaft. „Der ist lecker“, lautete das Geschmacksurteil von Lena-Marie. Vor der Ökostation stellte Robert Saile zudem eine rund 60 Jahre alte restaurierte Mosthexe vor. „Das ist eine Maschine, die Äpfel gleichzeitig mahlt und presst“, sagte er. Auch bei ihm konnten die Besucher frischen Saft probieren.

Einige Baumbesitzer ließen von Pomologin Sabine Fartak außerdem ihre Apfelsorten bestimmen. Andere Besucher nutzten den kleinen Flohmarkt auf dem Gelände der Ökostation zum Stöbern und Einkaufen.

Von Carsten Fricke

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